Edvard Grieg – What Price for Immortality?; Ein Film von Thomas Olofsson und Ture Rangström; Staffan Scheja, Philip Branmer (Grieg), Claudio Zöhner (Nina Hagerup), Sabine Oberhorner (Leis Schjelderup); Staffan Scheja, Klavier, The Auryn Quartet; 1 Blu-ray Arthaus 109375; Stereo; Bild 16:9; Produktion 1999, Veröffentlichung 10/2018 (77') – Rezension von Remy Franck

Wenn Sie sich selbst einen wunderschönen Film ansehen wollen oder jemand ein Präsent machen wollen, das besser ist als eine Flasche Champagner, dann ist das möglich mit dieser Produktion, mit einem einfühlsamen und faszinierenden Film über Edward Grieg, der uns zeigt, wie sehr dessen Leben mit seiner Musik verbunden war. Es ist eine von Darstellern gespielte Biographie ohne gesprochene Dialoge. Read More →

Giacomo Puccini: Turandot; Rebeka Lokar (Turandot), Jorge de León (Calaf), Erika Grimaldi (Liu), In-Sung Sim (Timur), Antonello Ceron (Altoum) u.a., Chor, Ballett und Orchester des Teatro Regio Turin, Gianandrea Noseda; Regie & Bühne: Stefano Poda; 1 Blu-ray C-Major Bild 16:9; Stereo & Surround; Liveaufnahme 01/2018, Veröffentlichung 11/2018 (115') – Rezension von Remy Franck

Stefano Poda präsentiert Puccinis ‘Turandot’ in einer überladenen Inszenierung, in der mehr Ideen eingebracht werden als die Oper eigentlich verträgt. Das ständige, oft nicht immer ganz verständliche Geschehen ist im Übrigen der Musik abträglich, denn es lenkt ab, auch wenn die Bühne an sich mit weißer Kostümierung und weißen Wänden eher monoton wirkt. Nur Kalaf und sein Vater stechen in schwarzem Outfit heraus, sowie die in Rot gekleidete Turandot. Read More →

Wolfgang Amadeus Mozart: Le Nozze di Figaro; Ildebrando D’Arcangelo (Almaviva), Dorothea Röschmann (Gräfin), Anna Prohaska (Susanna), Lauri Vasar (Figaro), Marianne Crebassa (Cherubino), Chor und Orchester der Staatsoper Berlin, Gustavo Dudamel; Inszenierung: Jürgen Flimm & Bettina Hartmann; 2 DVDs Accentus Music ACC20366; Aufnahme 2015, Veröffentlichung 10/2018 (D), 11/2018 (GB) – Rezension von Remy Franck

Jürgen Flimm hat für diese ‘Nozze di Figaro’-Produktion der Staatsoper Berlin die Handlung in die 1920er-Jahre verlegt und lässt die handelnden Personen im Ferienhaus der Almavivas auftreten. Das funktioniert alles sehr gut, erlaubt viel Action und einige zusätzliche Späße, die der Oper gut bekommen. Flimm legt viel Wert auf die Arbeit mit den Solisten, und auch das ist ein großes Plus. Read More →

Hector Berlioz: Symphonie fantastique, op. 14; Camille Saint-Saëns: Le Rouet d'Omphale op. 31; Ambroise Thomas: Ouvertüre Raymond ou le Secret de la Reine; Orchestre National de France, Leonard Bernstein; 1 Blu-ray C-Major 746904; Stereo; Bild 4:3; Liveaufnahmen 1976 & 1981, Veröffentlichung 09/2018 (108') – Rezension von Remy Franck

Nicht viele Dirigenten haben die ‘Symphonie Fantastique’ klanglich so ausgereizt wie Leonard Bernstein, in dessen Interpretation jede noch so unbedeutende Phrase eine ungeahnte Intensität erlangt. Diese Aufnahme entstand im November 1976, im Pariser ‘Théâtre des Champs-Elysées’.  Bernstein – in der Symphonie mit Bart – dirigiert eine ungemein dramatische und wohl strukturierte Interpretation. die zu den besten zu zählen ist, die es auf Tonträgern gibt. Read More →

Alban Berg: Violinkonzert; Felix Mendelssohn-Bartholdy: Symphonie Nr. 3 Schottische; Steffen Schleiermacher: Relief für Orchester; Baiba Skride, Violine, Gewandhausorchester Leipzig, Andris Nelsons; 1 DVD Accentus Music ACC 20443; Aufnahmen 02/2018; Veröffentlichung 08/2018 (92'57) – Rezension von Uwe Krusch

Jetzt liegt die DVD vom offiziellen Antrittskonzert von Andris Nelsons als Kapellmeister des Gewandhausorchesters in Leipzig vor. Mit Leipzig verbindet man zwangsläufig gewisse Namen, allen voran Johann Sebastian Bach sowie ein früherer Kapellmeister, Felix Mendelssohn-Bartholdy. Beide waren im Konzert vertreten, letzterer mit seiner Schottischen Symphonie. Bach erschien verklausuliert im Violinkonzert von Alban Berg, das mit Baiba Skride eine tiefsinnig in das Werk hineinhorchende Gestalterin hatte. Read More →

Brett Dean: Hamlet; Libretto: Matthew Joselyn (gekürzt und arrangiert aus dem Drama von Shakespeare); Allan Clayton (Hamlet), Barbara Hannigan (Ophelia), Sarah Connolly (Gertrude), Rod Gilfry (Claudius), John Tomlinson (Geist des alten Hamlet, Gravedigger, Spieler 1), David Butt Philip (Laertes), Kim Bagley (Polonius), Jacques Imbrailo (Horatio), James Newby (Marcellus, Spieler 4), Rupert Enticknap (Rosencrantz), Christopher Lowrey (Guildenstern), John Findon (Spieler 2), Anthony Osborne (Spieler 3), James Crabb (Akkordeonspieler), The Glyndebourne Chorus (Jeremy Bines), London Philharmonic Orchestra, Vladimir Jurowski; Inzenierung: Neil Armfield; 1 DVD Opus Arte 0064; Aufnahmen 2017, Veröffentlichung 07/2018 (164') – Rezension von Uwe Krusch

Opernadaptionen oder Schauspielmusiken zu ‘Hamlet’ gibt es rund 40. Aber keine Opernfassung hat sich wirklich durchgesetzt, bisher. Mit dieser Version des australischen Komponisten Brett Dean, der 15 Jahre als Bratscher bei den Berliner Philharmonikern musizierte, ändert sich das möglicherweise. Dieses sehr intensive Werk wurde in einem jahrelangen Diskussions- und Schaffensprozess zwischen den wesentlichen Beteiligten geschaffen. Read More →

The Mumbai Concerts 2016; Dvorak: Karneval-Ouvertüre op. 92; Beethoven: Violinkonzert op. 61; Tchaikovsky: Klavierkonzert Nr. 1; Brahms: Konzert op. 102 für Violine, Cello & Orchester; Ravel: La Valse + Daphnis & Chloé-Suite Nr. 2; J. Strauss II: Die Fledermaus-Ouvertüre; Denis Matsuev, Klavier, Pinchas Zukerman, Violine, Amanda Forsythe, Cello, Israel Philharmonic Orchestra, Zubin Mehta; 2 DVDs Accentus ACC20383; Stereo & Surround; Bild 16:9; Aufnahme 04/2016, Veröffentlichung 21/09/2018 (190') – Rezension von Remy Franck

Zubin Mehtas Heimatstadt Mumbai feierte den Dirigenten zu seinem 80. Geburtstag mit zwei Konzerten des ‘Israel Philharmonic Orchestra’ im ‘National Center for Performing Arts’ in Mumbai. Read More →

Leonard Bernstein at Schleswig-Holstein Musik Festival 1988; Schumann: Klavierkonzert op. 54 (mit Justus Frantz); Schleswig-Holstein Festival Orchester, Wiener Philharmoniker, Justus Frantz, Leonard Bernstein; 1 Blu-ray Disc C-Major 746704; Stereo; Bild 4:3; Aufnahmen 1988, Veröffentlichung 08/2018 (215') – Rezension von Remy Franck

In diesem heute etwas antiquiert wirkenden Videofilm geht es um die von Justus Frantz initiierte Gründung des Schleswig-Holstein Festival Orchester, das von Leonard Bernstein dirigiert wurde. Im ersten, etwas langatmigen Teil geht es um die Geburt dieses Orchesters, im zweiten Teil um die Orchesterarbeit mit Strawinskys ‘Le Sacre du Printemps’. Teil 3 liefert Bilder zum Internationalen Dirigentenwettbewerb und zu der Meisterklasse mit Leonard Bernstein. Read More →

Alban Berg: Wozzeck, Oper in drei Akten, 15 Szenen, op. 7; Libretto vom Komponisten nach dem Dramenfragment Woyzeck von Georg Büchner; Matthias Goerne (Wozzeck), Asmik Grigorian (Marie), Gerhard Siegel (Hauptmann), Jens Larsen (Doktor), Mauro Peter (Andres), John Daszak (Tambourmajor), Tobias Schabel (1. Handwerksbursch), How Montague Rendell (2. Handwerksbursch), Heinz Göhrig (der Narr), Frances Pappas (Margret), Konzertvereinigung Wiener Staatsopernchor, Wiener Philharmoniker, Vladimir Jurowski; Inszenierung: William Kentridge; 1 DVD + 1 Blu-ray Harmonia Mundi 9809053.54; Aufnahmen 08/2017, Veröffentlichung 08/2018 (101') – Rezension von Uwe Krusch

Die Handlung um den armen Soldaten Wozzeck, der ein Grübler, Zauderer und Außenseiter ist, meistert sein Leben nicht mehr. Der Hauptmann macht ihn nieder, der Arzt benutzt ihn für perverse Experimente. Und als ihm dann auch noch das Gift der Eifersucht eingeträufelt wird, zeigt er endlich Schneid und setzt das Messer an den Hals seiner geliebten Marie. Dieses Opfer in der Jugendsprache ertrinkt dann selber, als er die Tatwaffe verstecken will. Berg hatte die Fragmente der Vorlage von Georg Büchner gestrafft und im Sinne einer stringenten Handlung geordnet. Read More →

Bela Bartok: Herzog Blaubarts Burg; Francis Poulenc: La Voix Humaine; John Relyea (Blaubart), Ekaterina Gubanova, Judith; Barbara Hannigan (elle) Claude Bardouil (lui); Orchester der Pariser Oper, Esa-Pekka Salonen; Inszenierung: Krzysztof Warlikowski; 1 Blu-ray Arthaus Musik 109365; Sound Format PCM Stereo & Surround; Bild 16:9, Liveaufnahme 12/2015, Veöffentlichung 07/2018 (121') – Rezension von Norbert Tischer

Krzysztof Warlikowski ist bekannt dafür, zu provozieren, aber es gelingen ihm damit (hin und wieder) ganz tolle und spanende Inszenierungen. Das gilt für diese Produktion der Pariser Oper, die 2015 unter der musikalischen Leitung von Esa-Pekka Salonen über die Bühne ging. Read More →

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