Giuseppe Verdi: Falstaff; Roberto di Candia (Sir John Falstaff), Joel Prieto (Fenton), Christophe Mortagne (Dr. Caius), Mikkeldi Atxalandbaso (Bardolfo), Valeriano Lanchas (Pistola), Rebecca Evans (Mrs. Alice Ford), Simone Piazzola (Ford), Ruth Iniesta (Nannetta), Daniela Barcellona (Mistress Quickly), Maite Beaumont (Mrs. Meg Page), Orchester und Chor des Teatro Real, Daniele Rustioni, Dirigent, Laurent Pelly, Regie; 1 DVD BelAir BAC177; Aufnahme 04/2018, Veröffentlichung 04/2020 (128‘) – Rezension von Uwe Krusch

… da schreibt das Leben Geschichten. Die Osteria, in der Falstaff zu Hause ist und residiert, eröffnet und durchzieht diese Inszenierung. Diese Oper handelt von diesem Lebemann, der verarmt ist und nun Frauen für sich gewinnen will, um an das Geld ihrer Gatten zu kommen. Er wird enttarnt und gepiesackt werden. Nebenhandlungen, die in Hochzeiten gipfeln, komplettieren die verwirrende Handlung. Read More →

Barbara Hannigan; Equilibrium: Igor Stravinsky: The Rake’s Progress und Taking Risks; William Morgan (Tom Rakewell), Aphrodite Patoulidou (Anne Truelove), John Taylor Ward (Nick Shadow), Kate Howden (Baba the Turk), Erik Rosenius (Vater Truelove, Mother Goose), Ziad Nehme (Sellem), Gothenburg Symphony Orchester und Vokal Ensemble, Barbara Hannigan, Dirigent, Linus Fellborn, Regie; Dokumentation: Maria Stodtmeier; 2 DVDs Accentus Music ACC20420; Aufnahme 12/2018, Veröffentlichung 04/2020 (149'50, Dokumentation: 58'13) – Rezension von Uwe Krusch

Die Karriere eines Wüstlings, wie man The Rake’s Progress übersetzen mag, ist das letzte Werk von Igor Stravinsky im neoklassizistischen Stil. Die Geschichte um einen jungen Lebemann, der sein Schicksal dadurch lenken will und seine Seele unbemerkt an den Teufel verkauft sowie seine große Liebe zunächst vergisst, endet dann doch noch glücklich. Read More →

Richard Wagner: Der fliegende Holländer; Thomas Gazheli (The Dutchman), Marjorie Owens (Senta), Mikhail Petrenko (Daland), Bernhard Berchtold (Erik), Annette Jahns (Mary), Timothy Oliver (Steerman), Orchestra e Coro del Maggio Musicale Fiorentino, Fabio Luisi; Inszenierung: Paul Curran; 2 DVDs C Major 753808; Liveaufnahme 2019, Veröffentlichung 04/2020 (146') - Rezension von Remy Franck

Das Orchester des Maggio Musicale Fiorentino ist kein Wagner-Orchester, das hört man im bereits in der etwas eckig vorgetragenen Ouvertüre dieser Produktion des Fliegenden Holländers. Die offenbar ungenügend geprobte Vorstellung leidet aber nicht nur unter einem für heutige Standards approximativ spielenden Orchester, sondern auch eines noch viel approximativer klingenden Chors. Read More →

Jacques Offenbach: Les Contes d’Hoffmann; John Osborn (Hoffmann), Irene Roberts (Muse/Nicklausse), Nina Minasyan (Olympia), Christine Rice (Giulietta), Ermonela Jaho (Antonia), Erwin Schrott (Lindorf, Coppélius, Miracle, Dapertutto), Chorus of the Dutch National Opera, Rotterdam Philharmonic Orchestra, Carlo Rizzi; 1 Blu-ray C-Major 752904; Bild 16:9; Stereo & Surround; Liveaufnahme 2019, Veröffentlichung 03/2020 (165') - Rezension von Remy Franck

Man nehme ein Haus mit drei Wohnebenen und schneide die Fassade heraus, so dass man von außen in die einzelnen Wohneinheiten sehen kann. In diesem Haus spielt sich die von Rainer Sellmaier ausgestattete und von Tobias Kratzer inszenierte Offenbach-Oper Les Contes d’Hoffmann. In der ersten Etage befindet sich Hoffmanns Wohnung, in der er sich mit seinen Freunden (und mit der Muse) trifft, säuft und kokst. Read More →

Brahms: Ein Deutsches Requiem op. 45; Matthias Goerne, Valentina Farcas, State Choir Latvija, Deutsche Kammerphilharmonie Bremen, Paavo Järvi; 1 Blu-ray C-Major 753309304; Bild: 16:9; Stereo & Surround, Live 10/04/2018, Veröffentlichung 04/2020 (71') - Rezension von Remy Franck

Am 10. April 1868  wurde das Deutsche Requiem von Johannes Brahms im Dom zu Bremen uraufgeführt. 150 Jahre später dirigierte Paavo Järvi am Urtaufführungsort eine großartige, wunderbar geatmete Aufführung der Komposition, die jetzt, ansprechend und einfühlsam gefilmt, auf DVD und Blu-ray vorliegt. Read More →

Richard  Wagner: Die Walküre; Stuart Skelton (Siegmund), Emily Magee (Sieglinde), Nina Stemme (Brünnhilde), John Lundgren (Wotan), Sarah Connolly (Fricka), Ain Anger (Hunding), Lise Davidsen (Ortlinde), Orchestra of the Royal Opera House Covent Garden, Antonio Pappano; Inszenierung: Keith Warner; 1 Blu-ray Opus Arte OABD7270D; Liveaufnahme 2018, Veröffentlichung 20/03/2020 (240')

Ich hasse es, wenn in einer Operninszenierung nichts zueinander passt, das Bühnenbild nicht zum Text, die Requisiten nicht zum Bühnenbild etc. Kurz gesagt, ich hasse diese überfrachtete Walküren-Inszenierung mit einem Bühnenbild, das von stupiden Ideen nur so strotzt, so als hätten Regisseur und Bühnenbilder in einem Katalog geschaut, was man denn noch alles auf die Bühne setzen könne, etwa einen Leder-Bürostuhl neben eine Felsenquelle in demselben Büro. Logisch, weil Hunding ja ein Büro haben muss…Er braucht sowas… Read More →

Claudio Monteverdi: Vespro della Beata Vergine; Lea Desandre, Eva Zaïcik, Sorpan, Lucile Richardot, Alt, Olivier Coiffet, Emiliano Gonzalez Toro, Zachary Wilder, Tenor, Nicolas Brooymans, Renaud Bres, Geoffroy Buffière, Bass, Chor und Orchester Pygmalion, Raphaël Pichon, Dirigent, Bertrand Couderc, Inszenierung und Beleuchtung; 1 DVD Chateau de Versailles CVS018; Aufnahme 02/2019, Veröffentlichung 02/2020 (117') – Rezension von Uwe Krusch

Wie jede Vesper besteht auch die Marienvesper von Monteverdi aus einem Invitatorium, fünf Psalmen, einem Hymnus und einem Magnificat. In diesem Werk wurden traditionelle Kompositionstechniken mit hochmodernen Elementen der Zeit vereint. Zwischen die Psalmen fügte Monteverdi noch vier Concerti im monodisch-konzertanten Stil ein. Die Marienvesper ist ein vielfältiges Werk, in dem Melodie, Polyphonie, Monodie, Rhythmik und der spezifische Einsatz von Instrumenten zu affektreichen und spannungsvollen Passagen kombiniert werden. Read More →

Itzhak; Ein Film von Alison Chernick; 1 DVD Widescreen PM2011; Produktion 2016; Veröffentlichung 02/2020 (82') – Rezension von Uwe Krusch

Itzhak Perlman ist ein israelisch-amerikanischer Musiker, der vor allem Geiger bekannt ist, aber auch als Dirigent und Musikpädagoge auftritt. Er gilt als einer der bedeutendsten Violinisten der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Der persönlich, sehr nah am Künstler, seiner Familie und Freunden bleibende Film zeigt facettenreich den Menschen, den Geiger, aber auch den Pädagogen. Read More →

Stravaganza d’amore ! La naissance de l’opéra chez les Médicis. Werke von Fantini, Malvezzi, Caccini, Monteverdi, da Gagliano, Marenzio, Orologio, Allegri, Peri, Giramo, Buonamente & Cavalieri; Léa Desandre, Eva Zaïcik, Sopran, Lucile Richardot, Alt, Davy Cornillot, Emiliano Gonzalez Toro et Zachary Wilder, Tenor, Nicolas Brooymans, Bass, Pygmalion, Raphaël Pichon; 1 DVD Château de Versailles CVS019; Liveaufnahme 2019, Veröffentlichung 02/2020 (107') – Rezension von Norbert Tischer

Raphaël Pichons Stravaganza führt uns nach Florenz an den Hofe der Medici und verbindet die an diesem Hof berühmt gewordenen Intermezzi mit Auszügen der beiden ersten Opern der Geschichte, Giulio Caccinis Euridice und Marco da Gaglianos La Dafne, sowie mit Musik von Monteverdi, Fantini, Malvezzio und einigen anderen Komponisten. Das hier gezeigte öffentliche Konzert wurde am 11. Februar 2019 im Spiegelsaal des Schlosses von Versailles gefilmt. Dabei ist zu bedauern, dass die Schönheiten dieses Saals im Film nicht zur Geltung kommen. Read More →

Gioachino Rossini: La Cenerentola; Juan Francisco Gatell (Don Ramiro), Vito Priante (Dandini), Alessandro Corbelli (Don Magnifico), Damiana Mizzi (Clorinda), Annunziata Vestri (Tisbe), Serena Malfi (Angelina), Ugo Guagliardo (Alidoro), Chor und Orchester der Oper von Rom, Alejo Perez; Inszenierung: Emma Dante; 2 DVDs C Major 752408; Aufnahme 2016, Veröffentlichung 01/2020 (162') – Rezension von Uwe Krusch

Diese Einspielung der Oper Cenerentola von Gioachino Rossini stammt aus dem Opernhaus in Rom, das versucht, mit neuen Wegen seinen Ruf aufzubessern. Der Inhalt basiert auf dem Märchen Cendrillon, also Aschenputtel, aus der Sammlung von Charles Perrault, es wurden jedoch alle Elemente von Phantastik und Magie entfernt. Die böse Stiefmutter ist hier ein verarmter Adliger. Die Rolle der Fee übernimmt der Lehrmeister des Prinzen, Alidoro. Statt eines Pantoffels muss der Prinz einen Armreifen suchen. Read More →

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