Ludwig van Beethoven: Symphonien Nr. 7 & 9; Piotr Tchaikovsky: Symphonien Nr. 5 & 6; Franz Schmidt: Symphonie Nr. 4; Rudi Stephan: Musik für Orchester; Interview mit Kirill Petrenko; Marlis Petersen, Elisabeth Kulman, Benjamin Bruns, Kwangchul Youn, Rundfunkchor Berlin, Berliner Philharmoniker, Kirill Petrenko; 5 CDs, 2 Blu-ray Discs Berliner Philharmoniker Recordings BPHR 200351; Aufnahmen 2012-2019, Veröffentlichung 25/09/2020 - Rezension von Remy Franck

Sechs CDs bez. 2 Blu-ray-Discs präsentieren die Berliner Philharmoniker in einem kostbaren, aber für CD-Sammler eher unpraktischen Schuber. Die beiden Bluray-Discs enthalten die Aufnahmen sowohl im Pure Audio Sound als auch mit dem dazu passenden Videobild. Das Angebot beginnt mit einer herausragenden Aufführung der Siebten Symphonie von Ludwig van Beethoven. Read More →

L’Enigme; Ferruccio. Busoni: Elegien 1 & 7 + Fantasia Contrappuntistica + Fantasia nach J.S. Bach + Indianisches Tagebuch; Steven Vanhauwaert, Klavier; 1 CD Hortus 191; Aufnahme 2020, Veröffentlichung 23/09/20 (65’34) - Rezension von Alain Steffen

Der italienische Komponist Ferruccio Busoni wird auf dieser CD mit teils eher sperrigen Werken vorgestellt (Elegie 1 & 7, Indianisches Tagebuch). Dennoch kann einen die Musik in diesen Stücken durchaus packen. Auch die Fantasia Contrappuntistica, die Busonis persönliche Vervollständigung von Bachs unvollendeter Kunst der Fuge ist, und die Fantasia nach Bach bieten absolut hochwertige und anspruchsvolle Klaviermusik. Read More →

Arvo Pärt: Lamentate + Für Anna Maria – Nachdenklich + Für Alina + Fratres + Pari intervallo + Variationen zur Gesundung von Arinuschka + Für Anna Maria – Fröhlich + Vater Unser; Onute Grazinyte, Klavier, Edward King, Cello Lithuanian National Symphony Orchestra, Modestas Pitrenas; 1 CD Accentus Music ACC 30512; Aufnahme 2019/2020, Veröffentlichung 09/2020 (70’21) - Rezension von Guy Engels

« Stille ist immer vollkommener als Musik. Man muss lernen, ihr zuzuhören’, sagt Arvo Pärt. Der estnische Musiker komponiert die Stille mit wenigen Mitteln. Es ist in dem Sinne Minimal Music. Wenn es jedoch um Ausdruck und Wirkung geht, ist es Maximal Music, wenn nicht gar die Essenz der Musik. Read More →

Alexander Kastalsky: Requiem for Fallen Brothers; Anna Dennis, Sopran, Joseph Beutel, Bass-Bariton, Kansas City Chorale, Clarion Choir, The Saint Tikhon Choir, Cathedral Choir Society, Orchestra of St. Luke's, Leonard Slatkin; 1 CD Naxos 8.574245; Liveaufnahme 21/10/2018, Veröffentlichung 09/2020 (63'57) - Rezension von Remy Franck

Der russische Komponist Alexander Kastalsky (1856-1926) war auch Chordirigent und hatte eine dem entsprechend starke Affinität zur Chormusik. Der Schüler von Tchaikovsky und Tanejev komponierte vor allem geistliche Musik, später auch Stücke, in denen er dem « heldenhaften sowjetischen Wirken“ huldigte. Read More →

Gustav Mahler: Das Lied von der Erde; Robert Dean Smith, Tenor, Gerhild Romberger, Alt, Budapest Festival Orchestra, Ivan Fischer; 1 SACD Channel Classics CCS SA 40020; Aufnahme 2020, Veröffentlichung 09/2020 (61’24) Rezension von Alain Steffen

Ich finde es immer etwas problematisch, den Tenorpart in Mahlers Lied von der Erde mit einem Heldentenor zu besetzen. Eigentlich sind es nur James King (bei Haitink und Bernstein) und René Kollo (bei Karajan), die mich überzeugen konnten. Skelton, Jerusalem, Cassily, Moser, Fritz und Domingo scheiterten vor allem an den Feinheiten der Textur. Und dass man das Lied vom Jammer der Erde auch ohne Gebrüll wunderschön aussingen kann, das haben uns die eleganten Mozartsänger wie Anton Dermota, Waldemar Kmentt, Ernst Haefliger, Peter Schreier oder Fritz Wunderlich deutlich gezeigt. Read More →

Moritz Moszkowski: Orchesterwerke Vol. 2 (Orchestersuiten Nr. 2 op. 57 & Nr. 3 op. 79);  Sinfonia Varsovia, Ian Hobson; 1 CD Toccata Classics TOCC0557; Aufnahme 2019, Veröffentlichung 09/2020 (68') - Rezension von Remy Franck

Nach einer ersten CD (Rezension) mit Werken des polnischen Komponisten Moritz Moszkowski (1854–1925) folgen nur die Orchestersuiten Nr. 2 und 3. Die zweite entstand 1890 und verwendet neben dem Orchester auch noch die Orgel. Die dritte wurde 1908 komponiert. Beide Suiten enthalten viele schöne Melodien und strotzen nur so von Ideen. Read More →

Peteris Vasks: Violinkonzert Distant light + Lonely Angel, Meditation für Violine und Streicher + Plainscapes für Violine, Cello und Chor + Dona nobis pacem für Chor und Orchester; Daniel Rowland, Violine, Maja Bogdanovic, Cello, Consensus Vocalis, Stift Festival Orchestra, Thomas Carroll, Benjamin Goodson; 1 CD Challenge Classics CC72830; Aufnahme 08/2019, Veröffentlichung 24/09/2020 (71'56) – Rezension von Uwe Krusch

Als Prediger in Tönen ist Vasks einmal bezeichnet worden. Und so zeichnet seine Werke immer etwas Schlichtes, oft auch Volkstonhaftes, jedenfalls Menschliches aus, aber auch ein Gegenpol, das Unsensible, Aggressive oder gar Zerstörerische. Am Ende verbinden sich beide Stränge oft zu einer Mischung aus Trauer und Licht. Read More →

Ludwig van Beethoven: Quintett Es-Dur op. 16 für Klavier, Oboe, Klarinette, Horn und Fagott +  Sonate für Horn und Klavier op. 17 + Septett op. 20; Sebastian Manz, Klarinette, Marc Trénel, Fagott, Herbert Schuch, Klavier, David Fernández Alonso, Horn, Ramon Ortega Quero, Oboe, Davide Alonso, Horn, Hélène Tysman, Klavier, Octuor de France; 1 CD Indésens INDE136; Aufnahmen 2007-2014, Veröffentichung 09/2020 (81'38) - Rezension von Remys Franck

Aus dem hauseigenen Archiv hat Indésens einige brillante Beethoven-Aufnahmen mit Bläsermusik zusammengestellt. Read More →

U 20; Klaviertrios Nr. 1 (Shostakovich, Rachmaninov, Chopin, Brahms); Sternwald Trio; 1 CD QMC 020-0601-01; Aufnahme 05/2020, Veröffentlichung 15/09/2020 (58’55) - Rezension von Alain Steffen

Diese Sammlung von Klaviertrios, die die Komponisten als Teenager geschrieben haben, ist an sich sehr reizvoll. Es ist eine Stunde toller Musik mit Aufbruchsstimmung und für die jeweilige Zeit neuen Klängen, alles gemischt mit dem Genie und der Unbekümmertheit der Jugend. Read More →

Johann Sebastian Bach : Musikalisches Opfer BWV 1079; Ensemble Barockin; 1 CD Tyxart TXA 19136; Aufnahme 03/2017, Veröffentlichung 09/2020 (45’12) - Rezension von Guy Engels

Bachs Musikalisches Opfer gilt zu Recht als eines der größten und bedeutendsten Werke der Musikgeschichte und ist –  das darf wirklich gesagt werden – eine Gabe an die Menschheit. Read More →

  • Pizzicato

  • Archives