Witold Lutoslawski: Cellokonzert; Henri Dutilleux: Cellokonzert Tout un monde lointain; Johannes Moser, Violoncello, Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin, Thomas Sondergard; 1 SACD Pentatone PTC 5186689; Aufnahmen 09/2017 + 03/2018, Veröffentlichung 11/2018 (53'52) – Rezension von Remy Franck

Die Cellokonzerte von Dutilleux und Lutoslawski hat Christian Poltéra 2008 mit dem Radiosymphonieorchester Wien unter Jac van Steen aufgenommen, und sie gelten bis heute als eine der Referenzeinspielungen. Johannes Moser zieht nun gleich, was Spannung und Intensität des Musizierens angeht. Read More →

Schubert Trouts; Franz Schubert: Forellenquintett; Ferran Cruixent: Cybervariation nach Schuberts Forellenquintett; Dejan Lazic: Der Forellenteich - Variation nach dem Thema des Liedes Die Forelle von Franz Schubert; Osmo Tapio Räihälä: Kirkasvetinen (Lichtwasser); Gerald Resch: Teich und Quelle; Johannes X. Schachtner: Nachtrag zu Franz Schuberts Forellenquintett; Silke Avenhaus, Klavier, Lena Neudauer, Violine, Wen-Xiao Zheng, Viola, Danjulo Ishizaka, Cello, Rick Stotijn, Kontrabass; 1 CD CAvi 8553408; Aufnahmen 05/8, Veröffentlichung 10/2018 (57'54) – Rezension von Uwe Krusch

Frühere Komponisten sind immer wieder Bezugspunkt für moderne Kompositionen, die man quasi als Echo oder Kommentar der dann geltenden Zeit hören kann. Besonders angetan ist die Nachwelt, gerade auch unserer Zeit, von Franz Schubert. Zender mit der ‘Winterreise’ oder die Bamberger Gesamteinspielung der Symphonien als ‘Dialog mit Schubert’ mit neun heutigen Werken sind Beispiele. Hier wird ein weiteres vorgelegt. Read More →

Hector Berlioz: Roméo et Juliette; Sasha Cooke, Mezzosopran, Nicholas Phan, Tenor, Luca Pisaroni, Bassbariton, San Francisco Symphony & San Francisco Symphony Chorus, Michael Tilson Thomas; 2 SACDS SFS Media 2193600742; Aufnahme 07/2017, Veröffentlichung 30/11/2018 (104') – Rezension von Remy Franck

‘Roméo et Juliette’ von Hector Berlioz  wurde 1839 komponiert, im selben Jahr uraufgeführt und 1846 komplett revidiert. So entstand ein für die Entstehungszeit fast revolutionär neues Werk, in dem wesentliche Passagen des Dramas nicht Sängern, sondern dem Orchester anvertraut sind, das also in dieser ‘Dramatische Symphonie’ eine extrem wichtige Aufgabe hat. Read More →

Krzysztof Herdzin: Double Concerto for viola, alto saxophone and orchestra + Concertino for the Reed Trio and String Orchestra; Katarzyna Budnik, Viola, Pawel Gusnar, Altsaxophon, Krakow Reed Trio, Elblag Chamber Orchestra, Krzysztof Herzin; 1 CD Dux 1522; Aufnahme 09/2017, Veröffentlichung 12/2018 (47'47) – Rezension von Remy Franck

Krzysztof Herdzin (*1970) ist in Polen bekannt als Jazz- und Klassikpianist, Komponist und Arrangeur. Auch international hatte er viele Auftritte. Sein Doppelkonzert für Viola, Altsaxophon und Orchester – laut Verleger das erste Werk in dieser Zusammensetzung – ist ein sehr fantasievolles, äußerst gutgelauntes Werk mit charakteristischer Rhythmik und daher auch entsprechend eindringlich und mit hohem Wiedererkennungswert. Read More →

Franz Schreker: Der Geburtstag der Infantin-Suite + Romantische Suite + Vorspiel zu einem Drama; Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin, JoAnn Faletta; 1 CD Naxos 8.573821; Aufnahmen 06/2017, Veröffentlichung 10/2018 (64'10) – Rezension von Uwe Krusch

In den Jahren zwischen den Weltkriegen erlebte die Musik Franz Schrekers Anerkennung und Blüte, bevor sie als entartet gebrandmarkt wurde und bis in jüngste Zeit verschwand. Im Rahmen der Wiederbelebung erklingen drei jüngere Werke, die, in rückwärtsgerichteter Folge auf der CD angeordnet, die Entwicklung des Komponisten bis zur Reife offenlegen. Read More →

Alexander Scriabin: Complete Preludes; Dmitri Alexeev; 2 CDs Brilliant Classics 95651; Aufnahmen 2017, Veröffentlichung 30/11/2018 (119'42) – Rezension von Remy Franck

Der britisch-russische Pianist Dmitri Alexeev gilt als erfahrener Scriabin-Interpret. In dieser Gesamtaufnahme der ‘Préludes’ beeindruckt er mit einem insgesamt recht freien Musizieren, das aber den Geist Scriabins nie verrät und nie den Pianisten selbst in den Vordergrund spielt. Read More →

Antonio Vivaldi: Le Quattro Stagioni; I Solisti Aquilani, Daniele Orlando Solovioline & Konzertmeister; 1 CD Muso MU028; Aufnahme 09/2016, Veröffentlichung 11/2018 (76'41) – Rezension von Remy Franck

Diese CD ist ein hoch interessantes Produkt. Sie enthält zwei Versionen von Vivaldis ‘Vier Jahreszeiten’, eine erste, von der Tontechnik unbearbeitete Aufnahme und eine zweite, in der der Tonmeister eingegriffen hat in das musikalische Geschehen und mit seinen Reglern eine andere Hörperspektive erzeugt. Read More →

Philippe Chamouard: Symphonie No. 4 (Le vagabond des nuages) + Madrigal d'été pour violoncelle et cordes + Salve Regina; Madrigal de Paris, Pierre Calmelet, Antoanina Yurgandzhieva, Cello, Plovdiv Philharmonic Orchestra, Nayden Todorov; 1 CD Indésens INDE112; Aufnahmen 2017/18, Veröffentlichung 11/2018 (63'08) – Rezension von Remy Franck

Der 1952 geborene französische Komponist Philippe Chamouard hat zehn Symphonien komponiert. Seine Vierte ist jetzt bei Indésens auf CD erschienen. Die Symphonie ‘Le vagabond des nuages’ bezieht ihre Inspiration aus den orientalischen Philosophien Taoismus und Sufismus. Read More →

Hans Gal (1890-1987) war ein österreichisch-britischer Komponist, der vor den Nazis nach Großbritannien flüchtete und sich in Edinburgh niederließ, wo er auch starb. Dass er nach 1945 nicht wieder Fuß fassen konnte liegt an der zweiten Exklusion, mit der alle konservativen Komponisten quasi unter dem Diktat der Moderne als unaufführbar galten. Read More →

Antonin Dvorak: Serenade für Streicher op. 22; Leos Janacek: Suite für Streichorchester; Bohuslav Martinu: Sextett (arr. für Streichorchester); Orchestre d'Auvergne, Roberto Fores Veses; 1 CD Aparté AP195; Aufnahmen 02+03/2018; Veröffentlichung 10/2018 (63'06) – Rezension von Uwe Krusch

Drei wesentliche Stimmen aus der Musik Tschechiens sind hier mit ihren jeweils einzigen Gattungsbeiträgen zur größeren Streichbesetzung, bei Martinu in der von ihm selber geschaffenen Streichorchesterfassung des Sextetts, zu hören. Die Serenade von Dvorak ist schon vom Titel, aber auch vom Gestus her eher leichtfüßig, aber nicht leichtfertig geschrieben. Read More →

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