During the 2021-22 season Spanish-born violinist Francisco Fullana is Artist-in-Residence with the Chicago based Ensemble Apollo’s Fire. He also shares his love of music and his immigrant story with youth at several Spanish-speaking public schools in Cleveland and Chicago, in collaboration with AF musicians. Remy Franck made the following interview with the artist.

Francisco Fullana

A native of Mallorca you play around the world, but it looks like a great part of your career takes place in the United States. Why?
As a teenager, I moved to New York City to study at The Juilliard School. I immediately fell in love with the energy of the city and have been incredibly fortunate to develop wonderful performing opportunities in the US. Read More →

Der Dirigent und Barockcellist Felix Koch erzählt im Interview mit Jan-Geert Wolff, was es bei Georg Philipp Telemann und in den Kantaten des Französischen Jahrgangs alles zu entdecken gibt.

Georg Philipp Telemann

Herr Prof. Koch, wenn man vom musikalischen Sujet der Kantate spricht, beherrscht eigentlich immer Johann Sebastian Bach die Unterhaltung. Warum ist das so?
Das hat natürlich mit der unglaublich intensiven Bachforschung zu tun, die seit über 200 Jahren betrieben wird. Felix Mendelssohn Bartholdy hat mit der ersten Aufführung der Matthäuspassion nach Bachs Tod 1829 den Wagen ins Rollen gebracht. Auch das Interesse an Bachs Kantaten erwachte damals. Wobei diese Stücke ja eigentlich nicht zur ständigen Wiederaufführung gedacht waren, sondern in die Schublade wanderten, wenn sie in dem Gottesdienst, für den sie komponiert wurden, erklungen waren. Read More →

François Valentiny

Herr Valentiny, Sie haben u.a. die Architektur für das Kleine Festspielhaus in Salzburg und ein Open Air Amphitheater in Trancoso in Brasilien gestaltet resp. mitgestaltet. Daneben gibt und gab es noch andere Projekte für moderne Konzerthäuser. Was interessiert Sie so besonders an eben dieser Konzerthausarchitektur?
Einen Konzertsaal oder ein Konzerthaus zu entwerfen und zu bauen, ist immer eine besondere Herausforderung, und das in mehreren Hinsichten. Da ist zum ersten natürlich die Funktionalität. Hier soll eigentlich alles optimal aufeinander abgestimmt sein. Das heißt, es gilt nicht nur die Struktur der Räumlichkeiten zu beachten, sondern auch deren Funktionalität. Read More →

At least since he won both the Critics' Prize and the Audience Prize at the world-famous Brussels Concours Reine Elizabeth in 2013 among a very strong field of competitors, the name Boris Giltburg has been considered as one of the few truly big names on the international piano scene. In 2019, Giltburg began a complete recording of all the Beethoven piano sonatas – Initially exclusively as a video project for YouTube. In the following interview with Pizzicato, the pianist talks about how dramatically everything changed as a result of the Corona crisis, and how it finally came about that a CD box set of all of Giltburg's Beethoven sonatas is now available after all.

Boris Giltburg

Mr. Giltburg, how did the decision come about to present a complete recording of all Beethoven piano sonatas for the Beethoven Year?
Good day! I think that Beethoven’s 250th anniversary itself was the main catalyst. I still remember the moment I first thought about the project; I was in South Korea in early 2019, pacing around my hotel room, and all of a sudden some kind of switch flipped in my mind, and my world changed from one in which there was no way I would have played all the sonatas ever, to a world in which it was 100% certain that I would (I don’t have an explanation for the switch flip…!). Read More →

Der luxemburgische Trompeter Max Asselborn ist seit kurzem Mitglied des Schwedischen Radio-Symphonieorchesters, das am 1. Dezember 2021 in der Luxemburger Philharmonie gastiert. Unser Mitarbeiter Alain Steffen hat sich mit dem jungen Musiker unterhalten.

Max Asselborn

Max Asselborn, Sie sind nun fest als Trompeter beim Schwedischen Radio-Symphonieorchester in Stockholm angestellt. Dies nach einer mehrmonatigen Probezeit. Wie sieht denn so ein Probejahr aus und worauf wird man bewertet?
Die Bewertungskriterien sind vielschichtig. Und  unterschiedlich pro Instrument. Es gibt objektive und subjektive Faktoren, die bei der Bewertung ausschlaggebend sind, aber genau kann man das nicht trennen. Der Kandidat muss passen, sowohl klanglich, wie auch musikalisch. Aber neben den musikalischen Fähigkeiten spielen die sozialen Fähigkeiten eine entscheidende Rolle. Ein Orchester ist ein soziales Gebilde, da gibt es viele unterschiedliche Charaktere und eine ganz besondere Dynamik. Und die ist wiederum bei jedem Orchester verschieden. Read More →

Anton Urspruchs Oper Die heilige Cäcilia wird im Rahmen der Veranstaltungen '1700 Jahre Jüdisches Leben in Deutschland 2021' am Cäcilien-Vorabend, 21. November, durch das Berliner Pianopianissimo-Musiktheater in Hattingen (Nordrhein-Westfalen) uraufgeführt. Informationen zum Komponisten und zum Stück gibt es in dem folgenden Beitrag.

Peter P. Pachl Generaldirektor des Berliner Pianopianissimo-Musiktheaters verfolgt unermüdlich Spuren zu Unrecht vergessener Komponisten. Sein neues Projekt ist die erste vollständige Aufführung von Anton Urspruchs Oper Die heilige Cäcilia, das am 21. November uraufgeführt wird. Ferner gibt es eine Voraufführung am 19. 11. und einer weitere  Aufführung am Cäcilientag selber. Zu den Planungen zählen auch die Aufzeichnung durch den WDR und deren Erstausstrahlung am 02. 01. 2022 sowie eine Zweitverwertung auf DVD und CD. Read More →

Ein neues Amateur-Symphonieorchester für Luxemburg. Wie ist es zu diesem Projekt gekommen und welche Idee steckt dahinter? Darüber sprach Alain Steffen mit Marie Caillet von der Philharmonie und mit dem künstlerischen Leiter Benjamin Schäfer.

Philharmonie Luxembourg
(c) Wade Zimmermann

Marie Caillet: Die Idee ist eigentlich durch interne Gespräche des Philharmonie-Teams hinsichtlich des Jubiläumsjahres 2025 entstanden, wo die Philharmonie ihr zwanzigjähriges Bestehen feiert. Wir haben die Corona-Krise dazu genutzt, uns neue Projekte auszudenken. Zwei davon wurden jetzt zurückbehalten, nämlich die Orchesterakademie des Philharmonischen Orchester Luxemburg (OPL), die ja schon läuft und erste Früchte trägt. Ein Akademist hat für einen Posten im OPL vorgespielt und wurde tatsächlich sofort engagiert. Read More →

Seit  25 Jahren gehört der heute 48-jährige peruanisch-österreichische Tenor Juan Diego Florez zu den bedeutendsten Opernsängern der Welt. Am 22. November 2021 gastiert er in Luxemburg, wo er in der Philharmonie mit den von Christoph König dirigierten Solistes Européens Luxembourg auftritt. Hier ist ein Feature von Remy Franck.

Juan Diego Florez

Juan Diego Florez ist ein Tenor, der mit einer unglaublich exquisiten Leichtigkeit, leichten und blitzenden Koloraturen singt. Neben dieser technischen Stärke zeichnet sich die Stimme durch ein recht spontanes Temperament, viel Ausdruckswärme und bestes Stilempfinden aus. Als Spezialist des Belcanto-Repertoires kann er die Vögel von den Bäumen locken, so wie es Pavarotti in den Sechziger- und Siebzigerjahren konnte. Read More →

Die Luxemburger Pianistin Cathy Krier hat vor kurzem bei Cavi ein Album mit György Ligetis Etüden herausgebracht. Tabea Eppelein hat sich mit der Musikerin unterhalten.

Cathy Krier

Das Cover Ihres neuen Albums ist bunt gestaltet und voller Farbspritzer. Inwiefern haben Sie selbst Bezug zur bildenden Kunst?
Bildende Kunst war immer wichtig für mich. Ich liebe es, in Museen zu gehen, und mich von der Atmosphäre und der Kraft der Kunstwerke treiben zu lassen. Ich finde es faszinierend, welche Wirkung Farben auf einen Menschen haben können und sofort eine Atmosphäre klar definieren. Da braucht es nicht viele Worte. Read More →

Nach mehr als zehn Jahren hat der Pianist Florian Uhlig nun seine Gesamteinspielung der Klavierwerke Robert Schumanns vollendet. Es ist die bislang vollständigste Gesamtausgabe aller Schumann-Klavierwerke und beinhaltet auch alle zurzeit bekannten Fragmente und alternative Fassungen, was sie von früheren Gesamtausgaben unterscheidet. Im Interview mit René Brinkmann erlaubt Florian Uhlig interessante Einblicke in sein ganz eigenes, künstlerisches 'Schumann-Jahrzehnt'.

Florian Uhlig pianist
Photo: Marco Borggreve

Herr Uhlig, mehr als zehn Jahre sind nun ins Land gegangen seit dem Beginn Ihrer Gesamteinspielung aller Klavierwerke von Robert Schumann. Wie hat damals eigentlich alles angefangen, wie sind Sie auf die Idee gekommen eine neue Gesamteinspielung zu beginnen und dabei auch alle Fragmente und alternative Versionen einzubeziehen?
Dazu muss ich in das Jahr 1997 zurückgehen, als ich im Londoner Barbican Centre mein Orchesterdebüt mit Clara Schumanns Klavierkonzert gab. Im Vorfeld des Projektes war ich mit dem herausragenden Schumann-Forscher Joachim Draheim in Kontakt getreten. Er arbeitete nämlich zu diesem Zeitpunkt an einer Neu-Edition des Klavierkonzertes von Clara Schumann. Read More →

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