Camille Saint-Saëns: Symphonie Nr. 3 (Orgelsymphonie) + Le Carnaval des Animaux; Daniele Rossi, Orgel, Orchestra dell'Accademia Nazionale di Santa Cecilia, Antonio Pappano; Martha Argerich, Antonio Pappano, Solisten des Orchestra dell'Accademia Nazionale di Santa Cecilia; 1 CD Warner Classics 0190295755553; Aufnahme 04+11/2016, Veröffentlichung 22/09/2017 (61'26) – Rezension von Remy Franck

In Camille Saint-Saëns’ Orgelsymphonie lässt Antonio Pappano sein ‘Orchestra dell’Accademia Nazionale di Santa Cecilia’ opulent und in schönsten Farben spielen, geschmeidig und mit hoher Präzision. Und trotz dieser Klangpracht ist es die langsame Steigerung im 2. Teil des 1. Satz,es die am meisten beeindruckt (in ihrer edlen Schönheit erinnert sie an die Chung-Aufnahme mit dem Orchester der ‘Opéra Bastille’ von 1991) und die großartige Spannung in einem fulminanten und drängenden Finale auflöst. Read More →

Nicholas Ludford: Missa dominica; Trinity Boys Choir, Handbell Choir Gotha, Lewis Brito-Babapull, Orgel; 1 CD Rondeau ROP 8001; Aufnahme 03/2017, Veröffentlichung 09/2017 (79'21) - Rezension von Guy Engels

Nicholas Ludford gehört zu jenen englischen Renaissance-Komponisten, deren Werke mit der anglikanischen Wende aus der Liturgie verschwanden. Fachleute erklären dies mit Ludfords tiefem katholischen Glauben und seiner Weigerung, sich der Reformbewegung musikalisch anzupassen. Read More →

Krzysztof Meyer: Hommage a Johannes Brahms for Orchestra op. 59 + Concerto for Flute and Orchestra No. 2, op. 61 + Farewell Music for Orchestra op. 88 + Mass for Mixed Choir, Organ and Orchestra op. 68; Andras Adorjan, Flöte, Andrzej Bialko, Orgel, The Polish Radio Choir Krakow, National Polish Radio Symphony Orchestra in Katowice, Antoni Wit, Tadeusz Wojciechowski; 1 CD Dux 1408; Aufnahmen 1983, 1998, 1999, 2011, 2006, Veröffentlichung 10/2017 (75'31) – Rezension von Remy Franck

Mit dieser CD setzt Dux seine Reihe von Veröffentlichungen der Werke des 1943 geborenen polnischen Komponisten Krzysztof Meyer fort. ‘Hommage a Johannes Brahms’ ist ein 13 Minuten langes, ostinatohaft rhythmisches und nachhaltig wirkendes Werk von 1982, geschrieben zum 150. Geburtstag des deutschen Komponisten. Die Einleitung bezieht sich auf dessen 1. Symphonie. Antoni Wit dirigiert die Komposition sehr spannungsvoll. Read More →

Noch mehr früher Mendelssohn mit dem ‘Orfeo Barockorchester’
Michi Gaigg setzt ihre Einspielung von Felix Mendelssohns 12 Streichersymphonien fort. Wie schon in der ersten Folge wird deutlich, wie reich das Klangbild in diesen Aufnahmen des ‘Orfeo Barockorchesters’ ist, in denen die Dirigentin für die belegte Aufführungspraxis optierte, der zufolge Mendelssohn diese Streichersymphonien am Fortepiano begleitete. Die Bass-Gruppe gibt den Werken mehr Relief. Wie auf der ersten CD erfreut viel jugendlich-draufgängerisches Musizieren, das aber gleichzeitig auch die turbulente Gefühlswelt des jungen Komponisten auslotet. (cpo 555047-2) Read More →

Franz Schmidt: Symphonie Nr. 2; Richard Strauss: Festliches Präludium; Christoph Anselm Noll, Orgel, Beethoven Orchester Bonn, Stefan Blunier; 1 SACD MDG 937-2006-6; Aufnahme 05/2016, Veröffentlichung 05/2017 (62'33) – Rezension von Uwe Krusch

Neben den Symphonien von Beethoven nimmt sich das gleichnamige Orchester auch der Werke von Franz Schmidt an. Dieser in seiner Heimat Wien bekannte und beliebte Komponist ist anderenorts kaum auf den Spielplänen zu finden, und die Zahl der Einspielungen ist auch überschaubar. Read More →

Ketil Hvoslef: Kammermusik Vol.3 (Inventiones I, II, III + Kvartoni + Bel Canto + Kirkeduo + Sextett; Hilde Haraldsen Sveen, Sopran, Ricardo Odriozola, Violine, Einar Roettingen, Klavier, Frode Thorsen, Blockflöte, Egil Haugland, Stein-Erik Olsen, Gitarre, Karsten Askeland, Orgel, Gro Sandvik, Flöte, Diego Lucchesi, Klarinette, Ilene Channon, Horn; 1 CD Lawo LWC1117; Aufnahmen 01/2014, Veröffentlichung 03/2017 (64'53) – Rezension von Uwe Krusch

Der bald 80-jährige, immer noch aktive Ketil Hvoslef, geboren als Ketil Sæverud, ist der Sohn des Komponisten Harald Sæverud. Als Kind wollte er Maler werden, kam über eine Rockband, eine Position als Organist und als Theorielehrer an der Musikhochschule in Bergen, Norwegen, und, nachdem er eine Familie gegründet hatte, in seinem 40. Lebensjahr dazu, ausschließlich zu komponieren. Read More →

***** - Felix Nowowiejski: Quo Vadis (Oratorium für Soli, Chor, Orgel & Orchester); Wioletta Chodowicz, Sopran, Wojtek Gierlach, Bariton, Robert Gierlach, Bass, Podlasie Opera and Philharmonic Choir, Poznan Philharmonic Orchestra, Lukasz Borowicz: 2 CDs cpo 555089-2; Aufnahme 05/2016, Veröffentlichung 29.05.2017 (95'15)
♪♪♪♪ - Felix Nowowiejski: Quo Vadis; Aleksandra Kurzak, Sopran, Artur Rucinski, Bariton, Rafal Siwek, Bass, Sebastian Szumski, Baritone, Arkadiusz Bialic, Orgel, Gorecki Chamber Choir & Feliks Nowowiejski Warmia and Mazury Philharmonic, Piotr Sulkowski; 2 CDs Dux 1327-28; Aufnahme 08+11/2016, Veröffentlichung 04/2017 (95'50) – Rezension von Remy Franck

Vor 100 Jahren war das Oratorium ‘Quo Vadis’ ein viel aufgeführtes Werk. Zwischen 1909 und dem Ausbruch des 2. Weltkriegs stand es mehr als 200 Mal in Europa und in Amerika auf den Spielplänen. Read More →

Early Modern English Music 1500-1550; Hugh Aston, Robert Cooper, Henry VIII., Thomas Preston, Anonymous; Tasto Solo (Guillermo Perez, David Catalunya, Angélique Mauillon); 1 CD Passacaille 1028; Aufnahme 12/2016, Veröffentlichung 06/2017 (58'00) – Rezension von Remy Franck

Wenn Guillermo Perez sein Organetto spielt, denkt man vom Klang her an alles andere als an eine kleine tragbare Orgel. Er beherrscht sein Instrument so virtuos und produziert darauf so viele Farben, dass sein Organetto wie ein Blasinstrument klingt, hier der Blockflöte oder der Panflöte, dort der Querflöte oder dem Piccolo, manchmal sogar dem Englischhorn ähnlich. Read More →

Antonin Dvorak: Messe in D op. 86, Te Deum op. 103; Ewa Biegas, Sopran, Marina Rodríguez-Cusí, Mezzosopran, Javier Tomé, Tenor, José Antonio Lopez, Bariton, Orfeon Pamplonés, Orquesta Sinfonica de Navarra, Antoni Wit; 1 CD Naxos 8.573558; Aufnahme 06/2015 (62'31) - Rezension von Remy Franck

Antoni Wit setzt seine erfolgreiche Dvorak-Reihe mit den Aufnahmen der wenig bekannten D-Dur-Messe und des Te Deums fort. Die Messe ist für den Chor ein dankbares Stück und gewinnt in der Orchesterfassung (im Vergleich zur Urfassung mit Orgel) an Farben, ohne wirklich  eindrücklicher zu werden. Das ‘Te Deum’ is da schon weitaus charakteristischer. Read More →

Winter's Warmth: Contemporary Works for Orchestra; Andrew Schultz: Falling Man/Dancing Man Op. 68; John Carollo: Let Freedom Ring, The Transfiguration of Giovanni Baudino; R. Barry Ulrich: Russian Winter; J. A. Kawarsky; Episodes for Piano and Orchestra; Karel Martinek, Orgel, Moravian Philharmonic Orchestra, Petr Vronsky, Peter Laul, Klavier, St. Petersburg State Symphony Orchestra, Vladimir Lande; 1 CD Navona Records 6091; Aufnahmen 03 + 09/2016, Veröffentlichung 04/2017 (58'57) – Rezension von Remy Franck

Sehr unterschiedliche symphonische Werke von zeitgenössischen Komponisten bilden das Programm dieser CD. ‘Falling Man/Dancing Man’, 2005 vom Australier Andrew Schultz komponiert, wurde durch zwei sehr gegensätzliche  Fotos inspiriert, eines von einem Mann, der am 11. September 2001 vom ‘World Trade Center’ in den Tod stürzt, und ein zweites, das ein Befreiungsfest im 2. Weltkrieg zeigt. Read More →

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