Polish composer Krzysztof Penderecki died on 29 March 2020, but the pandemic made it impossible to hold his funeral. Tomorrow, on the day of the second anniversary of his death a state ceremonial funeral will finally be held in Krakow. The composer’s ashes, which have rested in St. Florian’s Church for nearly two years, will be carried to the National Pantheon located in the crypt in the Church of Saints Peter and Paul. Read More →

Secrets de cor ; Franz Strauss: Study on Beethoven 5; Christophe Sturzenegger: The Two Léa's Songs + Romanze + Légendes for Luka; Lord Tennyson: Blow, Bugle, Blow; Chris Garland: Memorial Sonata; Benjamin Britten: Prologue of Serenade op. 31 (Alphorn); Walter de la Mare: The Horn; Kurt Sturzenegger: Ballade + Cornicen + Trift (Alphorn); Bernard Krol: Laudatio; Alfred de Vigny: Le Cor; Hans Sturzenegger: Largo; Johannes Brahms: Etude (Andantino); John Williams: Arlington (JFK); Justinus Kerner, Alphorn; Christophe Sturzenegger, Horn und Alphorn, Julie Fortier, Klavier; 1 CD Klarthe KLA123; Aufnahme: o.A., Veröffentlichung 03.2022 (digital), 10.06.2022 (CD) - (73'50) – Rezension von Uwe Krusch

Über mehrere Jahre hat Christophe Sturzenegger viele kurze Stücke, aufgenommen und jetzt erst gesammelt herausgegeben. Ersteinspielungen sind auch dabei. Sozusagen plaudert er aus diesem geheimen Schatzkästlein für Horn auch dadurch, dass er einige gesprochene Worte einfügt. Im Übrigen wechseln solistische Stücke, auch für Alphorn, mit Duos mit Begleitung des Pianos ab. Read More →

Frank Martin: Requiem; Leos Janacek: Otcenas (Vater unser / Our Father); Jane Marsh, Ria Bollen, Robert Holl, Heinz Zednik, Wiener Jeunesse Chor, ORF Chor, ORF Radio Symphonieorchester, Leif Segerstam; 1 CD Capriccio C5454; Aufnahmen 1979, 1980, Veröffentlichung 03.03.2022 (60'59) - Rezension von Remy Franck

Geistliche Musik nimmt in Frank Martins Schaffen eine zentrale Stellung ein. Der Schweizer Komponist, der in einer kalvinistischen Familie geboren wurde, schrieb in den Jahren 1971/1972 mit seinem Requiem ein packendes Werk, das in den Schallplattenkatalogen kaum zu finden ist. Dabei  ist es zweifellos zu den ganz großen Werken dieses Genres zu zählen. Read More →

Metanoia; Giacomo Puccini: Kyrie & Gloria aus Messa di Gloria; Johann Sebastian Bach: Sarabande aus der Partita für Violine BWV 1002; Heitor Villa-Lobos: Preludio aus Bachianas Brasileiras Nr. 4; Arvo Pärt: In spe; Alexander Borodin: Polowetzer Tänze aus Fürst Igor; Manon Galy, Violine, Ensemble Sequenza 9.3, Ensemble K, Simone Menezes; 1 CD Accentus Music 30567; Aufnahme 2021, Veröffentlichung 28.01.2022 (o.A.) - Rezension von Remy Franck

Die brasilianische Dirigentin Simone Menezes hat diese CD unter den Titel Metanoia gestellt, die griechische Bezeichnung für den religiösen Begriff der Buße. Das Programm beginnt mit Puccini, der seiner einzigen Messkomposition ursprünglich den Titel Messa a 4 voci con orchestra gegeben hatte. Als er sie veröffentlichen ließ, wählte er jedoch den nicht ganz zutreffenden Titel Messa di Gloria, eine Gattung, die normalerweise kein Credo, kein Sanctus und kein Agnus Dei enthält. Das verleitet Menezes dazu, davon nur Kyrie und Gloria aufzuführen. Read More →

Franz Schubert: Deutsche Messe D. 872; Gioacchino Rossini: I Gondolieri + La Passegiata; Johannes Brahms: 4 Quartette op. 92 für Chor & Klavier; Mieczyslaw Horszowski, Klavier, Luzerner Vokalsolisten, Trompetenensemble Edward H. Tarr, Ensemble Il Divertimento, Franz Xaver Jans; 1 CD Tudor 7503, Aufnahme 12/1980, Veröffentlichung 02.2022 (50') - Rezension von Remy Franck

Schuberts Messe in F-Dur, die so genannte Deutsche Messe D. 872, ist das Hauptwerk dieser CD-Produktion. Der Text stammt vom Auftraggeber Johann Philipp Neumann, der Schubert für diese Komposition 100 Gulden zahlte. Die Komposition ist ganz gewiss weniger originell als Schuberts andere Messen. Das wird in dieser innigen, getragenen Interpretation besonders deutlich, denn Franz-Xaver Jans, seine Sänger und Musiker kommen in dem etwas kompakten, mulmigen und wenig transparenten Klangbild nicht besonders gut zur Geltung. Read More →

Seine Mitstudenten an der New Yorker Juilliard School nannten Michael Korstick "Dr. Beethoven". Doch erst im Alter von 43 Jahren, nach 20 erfolgreichen Konzert-Spielzeiten, erschienen seine ersten CDs – und machten prompt Furore. Seither hat er an die sechzig Produktionen herausgebracht, und dafür erhält er in diesem Jahr von den International Classical Music Awards (ICMA) einen Special Achievement Award. Remy Franck hat sich mit dem Pianisten unterhalten.

In der Musikwelt gibt es die sogenannten Stars und es gibt eine Unmenge Künstler, die nicht unbedingt jeder kennt. Sie gehören zu letzteren, als jemand, der ganz ernsthaft arbeitet, viele Konzerte gibt und viele Platten macht, und ich nehme mal an, dass Sie den Medienrummel auch nicht mögen…
Ich las einmal in einem Artikel, ich sei der Antistar der Szene, und das gefiel mir eigentlich ganz gut, denn mit diesem Attribut kann ich besser leben als mit allem anderen. Für mich stellt sich zunächst die Frage: Für wen mache ich die Musik und für wen will ich Musik machen? Read More →

Ermanno Wolf-Ferrari: Ouvertüren & Intermezzi (La donne curiose-Ouvertüre + Vorspiel & Intermezzo aus I quatro rusteghi + Il segreto di Susanna-Ouvertüre + Festa popolare, Intermezzo, Serenata, Danza napolitana aus I Gioielli della Madonna + Ouvertüre & Intermezzo aus L'amore medico + La dama boba-Ouvertüre + Vorspiel, Intermezzo & Ritornello aus Il campiello; Oviedo Filarmonia, Friedrich Haider; 1 CD Naxos 8.573582; Aufnahmen 2006-2010, Veröffentlichung 29.10.2021 (62'31) - Rezension von Remy Franck

Ermanno Wolf-Ferrari hat fünfzehn Opern komponiert. Die erfolgreichsten waren I Gioielli della Madonna und auch seine Buffo-Opern. Einen guten Eindruck davon liefern die Ouvertüren und Intermezzi, die auf dieser CD zu hören sind. Read More →

The Proust Album; Reynaldo Hahn: Klavierkonzert E-Dur + Walzer Ninette + Nocturne + Les Rêveries du Prince Eglantine aus Le Rossignol Eperdu; Claude Debussy: Rêverie + L'Isle Joyeuse; Christoph Willibald Gluck: La Plainte d'Orphée; Gabriel Fauré: Au Bord de l'Eau + Romance Sans Parole op. 17/3 + Les Berceaux + Le Secret; Eugàne Ysaÿe: Mazurka Nr. 1; Cécile Chaminade: Sérénade Espagnole; Richard Wagner: Elegie; Richard Strauss: Nocturno op. 9; Jules Massenet: Elégie; Shani Diluka, Klavier, Natalie Dessay, Sopran, Pierre Fouchenneret, Violine; Orchestre de Chambre de Paris, Hervé Niquet; 1 CD Warner Classics 9029667625; Aufnahmen 10+11.2020, Veröffentlichung 29.10.2021 (81'52) - Rezension von Remy Franck

Dieses Album der französisch-sri-lankischen Pianistin Shani Diluka ist Marcel Proust und Komponisten gewidmet, deren Musik der Schriftsteller mochte. Es erscheint aus Anlass des 150. Geburtstags von Proust (1871-1922). Read More →

Call of Beauty; Nicolas Bacri: Trio Lirico n° 5 op. 143; Jean-Jacques Charles: Les Points Cardinaux; Karol Beffa: Les Ombres Errantes; Johan Farjot: Menaces de l'Arc; Olivier Calmel: A Thing Of Beauty; Julien Chabod, Klarinette, Pierre Rémondière, Horn, Julien Gernay, Klavier; 1 CD Klarthe KLA103; Aufnahmen 12.2019, Veröffentlichung 10.2021 (55') - Rezension von Remy Franck

Mit dem im Grund lyrischen, aber immer wieder auch dramatisch sich aufbäumenden Trio Lirico von Nicolas Bacri beginnt diese CD mit Stücken für Klarinette, Horn und Klavier. Das gutgelaunte, vierteilige Stück Les Points Cardinaux des 1966 geborenen Jean-Jacques Charles führt zu dem längsten Werk der CD, Les Ombres Errantes von Karol Beffa, einem Trio, das auch in anderen Besetzungen verfügbar ist. Read More →

Oboen-Gesang
Der Oboist Katsuya Watanabe spielt bei Profil ein anspruchsvolles Programm mit dem Titel Cantabile. Es begreift Musik von August de Boeck, Martin Grabert (Oboensonate op. 52), Giovanni Bolzon, Reinhold Glière (Pieces op. 35), Robert Schumann (Adagio & Allegro) und Bill Douglas (Oboensonate). Watanabe zeigt sich darin erneut als Meister auf der Oboe, als hoch inspirierter Musiker, der mit viel Liebe und Hingabe seinem Instrument und den gespielten Werken dient. Read More →

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