Anton Bruckner: Messe Nr. 3 f-Moll; Hanna-Elisabeth Müller, Anke Vondung, Dominik Wortig, Franz-Josef Selig, Chor des Bayerischen Rundfunks, Bamberger Symphoniker, Robin Ticciati; 1 SACD Tudor 7193; 4/13 (62'11) - Rezension von Remy Franck

Mit 18 Jahren, 1842, schrieb Anton Bruckner seine erste Messe, und diese Windhaager Messe war seine erste größere Komposition. In der zweiten Hälfte der Sechziger Jahre entstanden die drei großen Moll-Messen, quasi zeitgleich mit der ersten Symphonie und damit an der Scharniere zwischen den Phasen der geistlichen Vokalmusik und der Symphonik. Read More →

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In der Konzertsaison 14/15 der Deutschen Radio Philharmonie Saarbrücken Kaiserslautern legt Chefdirigent Karel Mark Chichon den besonderen Fokus auf die Solistenauswahl. Die DRP spielt mit Guy Braunstein (Violine), Alisa Weilerstein (Violoncello), Rudolf Buchbinder (Klavier), Gabriela Montero (Klavier), Elina Garanca (Mezzosopran) u.a.. Programmliche Schwerpunkte der Saison sind Beethoven und Dvorak. Die Saison in ihrer ganzen Vielfalt kann man auf der Homepage des Orchesters entdecken: www.drp-orchester.de. Remy Franck hat sich mit Karel Mark Chichon unterhalten.

Maestro Chichon, where do you see the DRP currently in Germany’s orchestra landscape?
I see the DRP as one of the leading radio orchestras of Germany and definitely the leading orchestra of the region. The question now of course is how we continue to increase that quality and how we make this orchestra better known throughout Germany. This is something that is presently being discussed in detail and it will be exciting and interesting to see where it will leads us. Read More →

Weil die « russische Gesellschaft teilweise nach anderen fundamentalen Prinzipien lebt » als der Westen, fordert Valery Gergiev von den Musikfreunden in München Verständnis für seine Haltung in der Ukraine-Frage. Keinen Millimeter rückt er von seinen Positionen ab, auch nicht, was die Homosexualität anbelangt, die in Russland eben tabu sei. Dass Gergiev Putin bedingungslos unterstützt, soll der Westen also akzeptieren, und er versucht, seine Position mit fadenscheinigen Argumenten zu erklären, z.B. damit, dass die russische Musik seit Glinka europaïsch sei. Ja, und? Eigentlich ist dieser Brief noch viel schlimmer als alles, was zuvor in Sachen Gergiev zu hören und zu lesen war. Wer diesen Brief an die Abonennten der Münchner Philharmoniker akzeptiert, wird zum Putin-Mitläufer. Nachfolgend, der vollständige Text. Read More →

Gottfried August Homilius: Habe deine Lust an dem Herrn; Sirventes Berlin, Stefan Schuck; 1 CD Carus 83 266, 11/13 (54’06)
Gottfried August Homilius: Warum toben die Heiden; Handel’s Company Choir, Handel’s Company, Rainer Johannes Homburg; 1 CD Carus 83.267; 7/13 (71’10) – Rezension von Guy Engels

Während die Musikwelt den 300. Geburtstag von Carl Philipp Emmanuel Bach groß feiert, verschweigt sie fast verschämt das gleiche Jubiläum eines anderen Meisters, der zu Lebzeiten als einer der bedeutendsten Komponisten verehrt wurde: Gottfried August Homilius. Read More →

The label Music & Arts released a CD by American pianist Eric Le Van entitled 'Exile' and featuring several world premieres by composers who fled Europe when nazism and fascism endangered their life. The recording provides valuable insight into the artistic life of Southern California, infused as it has been by émigré transplantation of a veritable golden age of achievement in music. Remy Franck made the following interview with Eric Le Van about his CD which is reviewed in our CD Reviews section.

What was the starting point to conceive the program of your CD Exile?
The idea of ‘Exile’ was not mine, but that of the President of Music & Arts Programs of America, the late Frederick Maroth. Mr. Maroth thought it would be musically and culturally significant to bring to light works by composers who fled Europe to settle in the Los Angeles area during the 1930s. Read More →

Roxanna Panufnik: Dance of Life (Tallinn Mass); Patricia Rozario, Sopran, Jaak Johanson, Erzähler, Collegium Musicale, Estonian TV Girl's Choir, Tallinn Chamber Orchestra, Mihhail Gerts; 1 CD Warner Classics 82564642819; 5/13 (56'11) – Rezension von Remy Franck

Aus der Blütezeit des Mittelalters stammt das Totentanz-Gemälde des Lübecker Malers Bernt Notke in der St.Nikolai-Kirche der lettischen Hauptstadt Talinn. Es zeigt Menschen, die mit Skeletten tanzen. Das schaurige Bild stand Pate für Roxanna Panufniks ‘Tallinn Mass’, die eher ein Bild des Lebens als des Todes sein will und daher den Titel ‘Tanz des Lebens’ trägt. Die Messe ist ein Auftragswerk des Philharmonischen Orchesters Tallinn aus dem Jahre 2011, als die lettische Metropole Kulturhauptstadt Europas war. Read More →

Alexander Scriabin: 24 Préludes op. 11, Sonate Nr. 2 op. 19, Sonate Nr. 5 op. 53; Yu Jung Yoon, Klavier; 1 CD Dreyer Gaido CD21080; 2012-2013 (59'58) – Rezension von Guy Wagner

Die Pianistin, die sich hier für Scriabin einsetzt, verdient Beachtung. Auf ihrer (leider schlecht) leserlichen Homepage erfährt man etwas mehr über die Südkoreanerin Yu Jung Yoon, die, dank ihrer Geschwister, schon in sehr jungen Jahren ihre Faszination für das Klavier entdeckte und danach als eine der jüngsten Schülerinnen überhaupt am St. Petersburger Konservatorium angenommen wurde. Dort führte ihr Lehrer Vasily A. Kalmikov sie in die Musikwelt von Scriabin ein. Read More →

Ein Kammermusikkonzert von besonderer Qualität stand auf dem Programm des dritten Abends des diesjährigen Beethoven-Festivals in Warschau, zusammengestellt vom französischen Klarinettisten Michel Lethiec, der einige Musiker, mit denen er gewohnt ist, bei seinem Festival in Prades zusammenzuarbeiten, nach Warschau gebracht hatte.   Read More →

Wie macht er das, um sein Publikum nie zu enttäuschen? Rudolf Buchbinder war dieses Jahr zum 18. Mal beim Beethoven Festival in Warschau zu Gast, als alljährliches Inventarstück der Veranstaltung, füllte wieder einmal den großen Saal der Philharmonie und bekam wieder einmal eine Standing Ovation. Zu Recht! Er spielte ein ganzes Beethoven-Programm mit den Sonaten op. 2 Nr. 3, op. 13 (Pathétique), op. 14 Nr. 2 und op. 53 (Waldstein). Read More →

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