Gabriel Fauré: Requiem; Francis Poulenc: Figure Humaine; Claude Debussy: 3 Chansons de Charles d'Orléans; Roxane Chalard, Sopran, Mathieu Dubroca, Bariton, Sébastien Richaud, Violine, Louis-Noël Bestion de Camboulas, Orgel, Ensemble Aedes, Les Siècles, Mathieu Romano; 1 CD Aparté AP201; Aufnahme 2018, Veröffentlichung 08/03/2019 (59') – Rezension von Norbert Tischer

Aparté legt eine weitere Aufnahme der ersten Fassung des Fauré-Requiems vor, so wie sie der Komponist 1893 in der Madeleine in Paris dirigierte. Mit ihrem Fokus auf die tiefen Instrumente (Bratschen, Celli, Kontrabässe), Blasinstrumente und Orgel betont sie die Kontraste zwischen Orchester und Chor, zwischen dunkel und hell. Read More →

Wolfgang Amadeus Mozart: Requiem (Urfassung); Georg Friedrich Haas: Sieben Klangräume zu den unvollendeten Fragmenten des Requiems von W. A. Mozart; Genia Kühnmeier, Sopran, Sarah Connolly, Alt, Topi Lehtipuu, Tenor, Alastair Miles, Bass, Anton Holzapfel, Orgel, Salzburger Bachchor, Mozarteum Orchester Salzburg, Ivor Bolton; 1 CD Belvedere 08047; Aufnahme 12/2005, Veröffentlichung 2019 (53'22) – Rezension von Uwe Krusch

Eine ungewohnte, wenn nicht gänzlich neue Sicht auf das Requiem von Mozart gibt diese Aufnahme, die im Rahmen des Festivals ‘Dialoge’ der Stiftung Mozarteum Salzburg entstand. Read More →

Lux; Werke von Kleiberg und Smith; Nidarosdomens Jentekor, Trondheim Solistene, Anita Brevik; 1 CD & 1 Pure Audio Blu-ray 2L #150; Aufnahme 05/2018, Veröffentlichung 01/2019 (71'00) - Rezension von Guy Engels & Uwe Krusch

Ein Requiem zum 25. Geburtstag eines Chors ist eine erstaunliche Wahl. Im Falle des ‘Nidarosdomens jentekor’ (Nidaros Cathedral Girls Choir) ist sie jedoch nachvollziehbar. Als im Sommer 2011 das Massaker von Utoya die Welt erschütterte, waren auch Freunde der Chorsängerinnen unter den Opfern. Read More →

Georg Friedrich Händel: Aminta e Fillide, Armida abbandonata, La Lucrezia, Trio Sonate b-Moll op. 2/1; Sabine Devieilhe, Sopran, Lea Desandre, Mezzosopran, Le Concert d’Astrée, Emmanuelle Haïm, Dirigentin, Cembalo, Orgel; 2 CDs Erato 0190295633622; Aufnahmen 4/2018; Veröffentlichung 11/2018 (96') – Rezension von Uwe Krusch

Seine Kantaten hat Händel, der sonst alles vermarktet hat, selber nicht öffentlich zugänglich gemacht. Deshalb sind manche Details unklar. Entstanden sind viele dieser Kantaten im ersten Viertel des 18. Jahrhunderts während seines Aufenthaltes am Hofe des Fürsten Ruspoli in Rom. Read More →

César Franck: Prélude, Choral et Fugue + Prélude, Aria et Final + Violinsonate (Bearb. für Soloklavier: Alfred Cortot); Michael Korstick, Klavier; 1 CD cpo 5552452-2; Aufnahmen 2013/2017; Veröffentlichung 12/2018 (69'36) – Rezension von Remy Franck

Mit ‘Prélude, choral & fugue’ (1884) beginnt Michael Korstick sein César Franck-Programm und zeigt gleich, wie weit ein Pianist gehen kann, wenn er sich von allen Zwängen befreit, die Partitur subtil ausleuchtet und die kleinsten Details nicht außer Acht lässt, vor allem aber dem Werk das richtige Maß an Nostalgie und Schwermut gibt und auch die Fuge nicht buchstabiert, sondern ihr innere Kraft gibt. Read More →

Gleich zwei Weimarer Cellostudierende waren beim Felix Mendelssohn Bartholdy Hochschulwettbewerb 2019 erfolgreich: Sebastian Fritsch (*1996) gewann am Wochenende in Berlin den 1. Preis (Mendelssohn-Preis) und seine Kommilitonin Ildiko Szabo den Sonderpreis für die beste Interpretation des Auftragswerks. Read More →

Camille Saint-Saëns: Symphonie Nr. 3 (Orgelsymphonie) + 3 Tableaux symphoniques d'après La foi op. 130 + Bacchanale (Samson & Dalila); Paul Jacobs, Orgel, Utah Symphony, Thierry Fischer; 1 CD Hyperion CDA68201; Aufnahme 12/2017, Veröffentlichung 01/2019 (75'15) – Rezension von Remy Franck

Camille Saint-Saëns verträgt keine Geschwollenheit, keine hochtrabenden Interpretationen. Gerade Kompositionen wie die ‘Trois Poèmes symphoniques’ aus der Bühnenmusik für Eugène Brieux’ Theaterstück ‘La foi ‘, die nicht oft gespielt werden, verlangen besonders viel Feingefühl, um Wirkung zu erlangen. Thierry Fischer zeigt sich darin sehr inspiriert, und zusammen mit seinem bestens disponierten Orchester hebt er diese Musik zumindest in den beiden ersten Stücken auf die höhere Schiene. Read More →

César Franck Edition; Le Chasseur maudit + Symphonie d-moll + Symphonische Variationen + Les Djinns + Klavierkonzert Nr. 2 + Les Eolides + Psyché + Streichquartett D-Dur + Klavierquintett f-moll + Klaviertrios Nr. 1-4 + Duo Concertante op. 14 + Violinsonate A-Dur + Sonate für Cello & Klavier nach der Violinsonate + Grandes Fantaisies Nr. 1-3 + Fantasie Nr. 2 + Fantaisie sur 2 airs polonais op. 15 + Prélude, Fugue et Variation op. 18 + Prélude, aria et final + Prélude, choral et fugue + Orgelwerke (Fantasie op. 16; Grance pièce symphonique op. 17; Prélude, fugue et variation op. 18; Pastorale op. 19; Prière op. 20; Final op. 21; 3 Pièces; 3 Chorals) +Werke für Harmonium (Offertoire; Petit offertoire; Versets f-moll Nr. 1 & 2; Communion; Prélude, fugue et variation op. 18; Offertoire A-Dur; Petit offertoire; Quasi marcia op. 22; Offertoire; Offertoire sur un Noël breton; Entrée; Pièce) + Lieder + Messe zu 3 Stimmen + 3 Offertoires (Ausz.) +Les 7 Paroles du Christ + Rédemption + Les Béatitudes + Stradella; Isabel Kabatu, Cornelia Kallisch, Ingeborg Danz, Diana Montague, Ge Neutel, Francesca Scaini, Mariann Bodi, Marc Laho, Werner van Mechelen, Scot Weir, Reinhard Hagen, Attila Wendler, Istvan Racz, Francois-Joel Thiollier, Martijn van den Hoek, Julia Severus, Francesco Bertoldi, Muza Rubackyte, Adriano Falcioni, Joris Verdin, Jos van Immerseel, Mattia Ometto, Kristof Barati, Klara Würtz, Roberto Trainini, Cristiano Burato, Vilnius String Quartet, Members of the Academica Quartet, Gächinger Kantorei Stuttgart, Netherlands Radio Choir, Mainzer Domchor, Arnhem Philharmonic Orchestra, Orchestre de l'Opéra Royal de Wallonie, Radio-Sinfonieorchester Stuttgart des SWR, Netherlands Radio Philharmonic Orchestra, Mainzer Domorchester, Sofia Symphony Orchestra, Roberto Benzi, Vassil Kazandjiev, Paolo Arrivabeni, Helmuth Rilling, Jean Fournet, Karsten Storck; 23 CDs Brilliant Classics 95793; Aufnahmen 1976-2016, Veröffentlichung 01/2019 – Rezension von Remy Franck

César Francks Musik wird, ausgenommen einige seiner bedeutendsten Werke, nicht besonders viel aufgeführt. Hochlöblich ist also die Initiative von Brilliant Classics, eine Franck-Edition auf den Markt zu bringen. Leider sind nicht alle Aufnahmen dieser Edition auch wirklich wert, Teil eines solchen Unternehmens zu werden. So sind die Einspielungen der Symphonie, der kleineren Orchesterwerke und der Werke für Klavier und Orchester eher enttäuschend. Read More →

Alessandro Scarlatti: Imagini d‘Orrore + O Penosa Lontananza + Sovra Carro Stellato + Sotto l’Ombra d’un Faggio + Fiero Acerbo Destin + Tu Resti, o Mio Del Nume; Deborah Cachet, Sopran, Scherzi musicali, Nicolas Achten, Bariton und Dirigent; 1 CD Ricercar RIC 396; Aufnahmen 01/2018, Veröffentlichung 11/2018 (70'01) – Rezension von Uwe Krusch

Vater Scarlatti, also Alessandro, war wohl der Komponist, der mit bis zu 800 Kantaten, je nach genauer Zuschreibung, in diesem Bereich nicht zu überbieten ist. Zwischen Rom und vor allem Neapel changierend, schuf er ein reiches Œuvre, das durch stilistische Freiheiten im Sinne der Schärfung der textlich angelegten Effekte neue Wege aufzeigte. Diese haben manchen Zeitgenossen, wie Heinichen, irritiert und andere angesprochen, wie Hasse und Jomelli. Read More →

Jörg Widmann: Arche (Oratorium für Soli, Chor, Orgel & Orchester); Marlis Petersen, Sopran, Thomas E. Bauer, Bariton, Gabriel Böer, Knabensopran, Joanna Plathe, Baris Özden, Kindererzähler, Chor der Hamburgischen Staatsoper, Audi Jugendchorakademie, Hamburger Alsterspatzen, Iveta Apkalna, Orgel, Philharmonisches Staatsorchester Hamburg, Kent Nagano, Dirigent; 2 CDs ECM New Series 2605/06; Aufnahmen 01/2017, Veröffentlichung 10/2018 (101'10) – Rezension von Uwe Krusch

Musik steht selten allein im Raum, aber in manchen Fällen sind die äußeren Bezugnahmen besonders intensiv. Zur Eröffnung der Hamburger Elbphilharmonie hatte das Philharmonische Staatsorchester mit Kent Nagano am Pult ein Werk zur Uraufführung bei Jörg Widmann in Auftrag gegeben. Herausgekommen ist ein Oratorium namens ‘Arche’, für das der Komponist sich von der Architektur und der Hafenlage der Elbphilharmonie inspirieren ließ. Read More →

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