Benjamin Britten: Streichquartette Nr. 1-3, Les Illuminations (Transkription: Frédéric Aurier); Quatuor Béla (Frédéric Aurier, Julien Dieudegard, Violine, Julian Boutin, Bratsche, Luc Dedreuil, Cello), Julia Wischniewski, Sopran; # Palais des dégustateurs PDD 035; Aufnahme 02.2020 + 01.2022; Veröffentlichung 05.2024 (104'23) – Rezension von Uwe Krusch

Die drei wesentlichen Quartettwerke von Britten hat das Quatuor Béla zusammen mit der erstmals zu hörenden Einspielung Les Illuminations in einer Fassung für Stimme und Streichquartett anstelle des Streichorchesters eingespielt. Read More →


Valentin Silvestrov: Symphonie für Violine & Orchester (Widmung) + Postludium für Klavier & Orchester; Janusz Wawrowski, Violine, Jurgis Karnavicius, Klavier, Lithuanian National Symphony Orchestra, Christopher Lyndon-Gee; # Naxos 8.574123; Aufnahme 05.2022, Veröffentlichung 10.05.2024 (63'09) – Rezension von Remy Franck

Valentin Silvestrovs ‘Dedication’, eine Symphonie für Violine und Orchester (1990-91), ist eine typische Sinfonia Concertante und darüber hinaus ein langer musikalischer Fluss mit wechselnden Stimmungen in einem Klangraum, der nicht mehr von dieser Welt ist. Read More →

Robert Fuchs: Violinsonaten Nrn. 4 - 6; Hyejin Chung, Violine, Warren Lee, Piano; # Naxos 8.574747; Aufnahme 03.2023; Veröffentlichung 10.05.2024 (71'04) – Rezension von Uwe Krusch

Robert Fuchs war einer der Komponisten, die stets deutlich mehr als nur solide Leistungen erbracht haben, denen jedoch andererseits der entscheidende Funke und vielleicht auch Wille zu innovativer Genialität fehlte, der ihr Schaffen außergewöhnlich gemacht hätte. Read More →

Johann Sebastian Bach: Cellosuiten BWV 1007-1012 (arr. für Klavier); Thomas Jarry, Klavier & Bearbeitung; 1 CD Aparté AP352; Aufnahme 08.2023, Veröffentlichung 03.05.2024 (51’00, 67’00) - Rezension von Alain Steffen

Dieses Album mit den Cello-Suiten von Bach verdient aus mehreren Gründen Beachtung. Zum einen handelt es sich hier um eine Bearbeitung für Klavier, zum anderen ist diese dem Pianisten Thomas Jarry so gut gelungen, dass man diese wundervollen Werke nun aus einer ganz anderen, aber ebenso überzeugenden Perspektive genießen und kennenlernen kann. Damit aber nicht genug. Read More →

Walking the Dog; George Gershwin: Rhapsody in Blue + Promenade Walking the Dog; Lili Boulanger: Nocturne et Cortège; Serge Prokofiev: 7 Stücke aus Romeo et Juliette; Claude Debussy: Rhapsodie; Darius Milhaud: Scaramouche-Suite; Maurice Ravel: Vocalise-Etude en forme de habanéra; Jean Françaix: 5 Danses exotiques; Andreas Mader, Saxophon, Joseph Moog, Klavier; # Naive V8453; Aufnahme 12.2023, Veröffentlichung 03.05.2024 (68'33) - Rezension von Remy Franck

Dieses im CAPE in Ettelbrück (Luxemburg) aufgenommene Album beginnt mit einer alerten Rhapsody in Blue in einer gelungenen Transkription für Saxophon und Klavier. Read More →

Traum & Trauma; George Antheil: Sonate für Violine und Klavier Nr. 2; Claude Debussy: Sonate für Violine und Klavier, Leos Janacek: Sonate für Violine und Klavier; Erwin Schulhoff: Sonate für Violine und Klavier Nr. 1; Friederike Starkloff, Violine, Endri Nini, Klavier; # Genuin GEN 24870; Aufnahme 11.2022, Veröffentlichung 03.05.2024 (64'36) – Rezension von Uwe Krusch

Im Umfeld einer sich umwälzenden Welt in sozialer, politischer und militärischer Hinsicht vor gut einem Jahrhundert entstanden die hier vier vorgestellten vier Sonaten. Dabei haben die Komponisten ganz unterschiedliche Antworten gefunden. Read More →

Gioacchino Rossini: L'Italiana in Algeri; David Ostrek, Polly Ott, Laura Murphy, Adam Kutny, Milos Bulajic, Hannah Ludwig, Manuel Walser, Eroica Berlin, Jakob Lehmann; # PanClassics PC10455, Liveaufnahme 10/2022, Veröffentlichung 03.05.2024 (147') - Rezension von Remy Franck

Rossini komponierte seine Opera buffa L’Italiana in Algeri in nur 18 Tagen. Dies erklärt vielleicht auch, wieso sich die Musikstücke so nahtlos folgen und einen großartigen musikalischen Fluss erzielen. Nun gibt es keinen Mangel an guten Aufnahmen der Oper, und ich denke dabei in erster Linie an die Abbado-Version (DG) oder Scimones Einspielung mit der unvergleichlichen Marilyn Horne als Isabella (Erato). Read More →

Invitation à la danse; Johann Sebastian Bach: Chaconne aus der Partita Nr. 2, BWV 1004 (Arr. F. Busoni); Frédéric Chopin: Andante spianato et Grande Polonaise brillante op. 22 + Mazurka op. 33 Nr. 4; Claude Debussy: La Soirée dans Grenade + La Plus que Lente; Franz Liszt: Rhapsodie Espagnole S. 254; Arno Babajanian: Vagharshapat Dance; Aram Khachaturian: Säbeltanz (Arr. V. Mamikonian); Vardan Mamikonian, Klavier; 1 CD Tyxart TXA23183; Aufnahme 2023, Veröffentlichung  03.05.2024 (60‘26) - Rezension von Alain Steffen

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Wenn ‘Invitation à la Danse’ auch nur reine lose Zusammenstellung von Werken mit Tanzcharakter ist, so muss man die pianistische Leistung von Vardan Mamikonian hervorheben. Gerade bei einem solchen Programm ist es schwierig, interessante Interpretationen mit populären Stücken niveauvoll zu kombinieren und zu präsentieren. Und das gelingt Mamikonian mehr als überzeugend. Read More →

Wolfgang Amadeus Mozart: Late piano works (Rondo KV 485 + Suite KV 399 + Menuett KV 355/576b + Gigue KV 574 + Praeludium (Fantasie) und Fuga KV 394 + Rondo KV 511 + Menuette KV 315a No. 1-8 + Fantasia [Fragment] KV 396 + Marche Funèbre KV 453a + Allegretto KV 626b/16 + Adagio KV 540; Roberto Prosseda, Klavier; # Decca 4875775; Aufnahme 06.2022, Veröffentlichung 03.05.2024 (70'39) - Rezension von Remy Franck

Roberto Prosseda hat ein Programm mit Spätwerken von Mozart auf einem Fazioli F278-Flügel aufgenommen, der mit der sogenannten Vallotti-Temperierung gestimmt wurde, einem ungleichen System, das die ausdrucksstarken Unterschiede zwischen den Tonarten hervorhebt. Sie kommt dem expressiven Spiel von Prosseda entgegen. Read More →

Polifemo; Georg Friedrich Händel: Sibillar gli angui d'Aletto & Fra l'ombre e gl'orrori (Aci, Galatea e Polifemo); Domenico Alberti: Rezitative & Arien aus La Galatea; Giovanni Bononcini: Rezitative & Arien aus Polifemo; Antonio Cesti: Kantate Amante gigante; Antonio Caldara: Sinfonia C-Dur; Johann Georg Schürer: Dalla spelonca uscite, Se scordato il primo amore & Sinfonia (La Galatea); Nicola Porpora: M'accendi in sen col guardo (Polifemo); Luigi de Donato, Bass, Collegium 1704, Vaclav Luks; # Accent ACC 24392; Aufnahme 10.2022, Veröffentlichung 03.05.2024 (67’33) - Rezension von Alain Steffen

So richtig zünden will dieses Arien-Album mit dem italienischen Bass Luigi de Donato nicht. Das ist schade, denn das Programm rückt eine Figur in den Vordergrund, die nur selten im Mittelpunkt steht: Polifemo, der böse Zyklop aus der griechischen Mythologie. Dieser hat einige Komponisten zu an sich großartigen Arien inspiriert. Read More →

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