
Das Duo Marcanto wurde im Jahr 2014 von der deutschen Geigerin Swantje Asche-Tauscher zusammen mit dem griechischen Gitarristen Markos Destefanos gegründet. Bei Hänssler legen sie nun ihre (etwas kurze) Debüt-CD vor. Read More →
Das Duo Marcanto wurde im Jahr 2014 von der deutschen Geigerin Swantje Asche-Tauscher zusammen mit dem griechischen Gitarristen Markos Destefanos gegründet. Bei Hänssler legen sie nun ihre (etwas kurze) Debüt-CD vor. Read More →
Bernhard Romberg (1767-1841), laut einer zeitgenössischen Publikation « einer der trefflichsten Komponisten und als der vollkommenste aller jetzt lebenden Cellisten », hat sein 4. Cellokonzert 1803 in Paris komponiert. Es gehört zu seinen beliebtesten Kompositionen. Es ist einfallsreich und enthält viele gute und aussagekräftige Ideen. Read More →
Bislang unveröffentlichte Werke von drei wenig bekannten Komponisten, Charles Doisy (?-1807), Giacomo Merchi (1730-1789) und Antoine de Lhoyer (1768-1852), sind auf dieser CD vereint. Es sind ausschließlich Originalwerke für zwei Gitarren mit fünf Saiten. Read More →
Der Altus Beat Duddeck singt wenig bekannte Kantaten aus dem norddeutschen Raum. Er tut es sehr vorsichtig, zurückhaltend im Ausdruck. Sicher, übermäßige Theatralik wäre hier unangebracht, aber die durchgehend traurig-melancholische Stimmung schlägt schnell in Langweile um. Es fehlt Duddeck merklich an der vom Repertoire geforderten affektiven Wandlungsfähigkeit. Read More →
Ernö Dohnanyis einaktige komische Oper Tante Simona wurde 1913 in Dresden uraufgeführt. Diese Tante wurde einst von ihrem Liebhaber verlassen. Männerfeindlich geworden, warnt sie die jüngere Generation vor jeglichen Beziehungen. Die Ouvertüre ist schon voll von melodiösen Inventionen und bildet einen gefälligen Start in diese CD, auf der die Suite op. 19 das längste Werk ist. Read More →
Der 1865 in Einsiedeln geborene und 1933 in Küssnacht verstorbene Meinrad Alois Lienert gilt als einer der bedeutendsten Mundart-Lyriker der Schweiz. Eine Anzahl seiner Gedichte wurde vertont, und ganze 30 Stück sind auf dieser CD von Prospero zu hören. Einige Texte wurden sogar mehrmals vertont, was interessante Vergleiche erlaubt. Read More →
Scharf, kantig und mit unwiderstehlichem Drive beginnt Frank Dupree das 4. Klavierkonzert von Nikolai Kapustin (1937-2020), um im weiteren Verlauf auch die ruhigeren Teile mit bestechender Klarheit zu formulieren. So unmittelbar, so zupackend und transparent habe ich diese Musik noch nicht gehört. Es gibt verspieltere oder auch ruhigere Interpretationen, aber das elektrisierende Feuer dieser Aufnahme wird dem Werk in allen Hinsichten gerecht. Read More →
Vier Neuveröffentlichungen hatte ich mir für mein tägliches Pensum vorgenommen. Eine davon war bedeutungslos und landete im Recycling. Zwei waren musikalisch interessant, aber klanglich sehr unbefriedigend, mittig angelegt und intransparent. Und dann legte ich diese Audite-Produktion in den Player, und meine Ohren konnten sich endlich auf einen wirklichen Klangraum einstellen, mit einer vernünftigen Breite und einer guten Tiefe, räumlich perfekt ausgewogen, mit viel instrumentaler Präsenz. Read More →
Um die Frage, was in heutiger Zeit als schön anzusehen ist, kreisen die Kompositionen dieser CD. Aus allerlei Komponenten, die sich auch nur aus Fragmenten oder Klängen entwickeln, aber auch Sprache aufgreifen, wie das neu geschaffene Hornflowers, entwickelt Nils-Henrik Asheim eine muntere und abwechslungsreiche Gestaltensprache. Entsprechend der oft kurzen Struktur der Ausgangselemente hat diese vielfach eine stakkatohafte oder perkussiv anmutende Gestalt und entwickelt nur zögerlich längere Linien. Trotzdem gestaltet er seine Musik erzählerisch poetisch. Read More →
Wenn Oivind Farmen auf seinem Akkordeon Mozart spielt, ist die Musik so reich, dass man glaubt, mehrere Akkordeonisten gleichzeitig zu hören. In anderen Worten, Farmen nimmt ungemein viel aus der Komposition und aus seinem Instrument heraus, mit dem er nicht das im Original vorhandene Instrument nachahmen will, sondern ihm einen eigenen Ausdruck und einen eigenen klanglichen Reichtum gibt. Das macht diese CD so interessant und bereichernd. Read More →