Leo Weiner: Complete Works for Orchestra, Vol. 4 (Violinkonzert Nr. 1 + Variationen über ein ungarisches Volkslied +  Serenade + Divertimento Nr. 3 (Ungarische Eindrücke); Julia Pusker, Violine, MÁV Symphony Orchestra, Budapest, Valéria Csányi; # Naxos 8.574707; Aufnahmen 2019, 2023, 2024, Veröffentlichung 28.11.2025 (68:26 Rezension von Remy Franck ** (For English please scroll down)

Leo Weiner (1885-1960) studierte u.a. bei Hans von Koessler, der auch Bartok, Kodály und Dohnanyi unterrichtete. Von 1907 bis zu seinem Tod 1960 war er Professor an der Liszt-Akademie in Budapest und komponierte. Seine letzte große Komposition war sein erstes Violinkonzert in D-Dur, eine Orchestrierung seiner Sonate für Violine und Klavier, op. 9 aus dem Jahre 1911. Read More →

Peter Tchaikovsky: Klaviertrio a-moll op. 50 (In Memory of a great Artist) + Andante appassionato aus Klavierkonzert Nr. 2 (arrangiert für Klaviertrio) - Nikolai Rimsky-Korsakov: Adagio aus Klaviertrio c-moll; Trio Karénine (Paloma Kouider, Klavier, Julien Dieudegard, Violine, Louis Rodde, Cello; # Mirare MIR784; Aufnahme 2025, Veröffentlichung 21.11.2025 (73'37) - Rezension von Remy Franck ** (For English please scroll down)

Das Adagio aus Rimsky-Korsakovs Trio c-Moll leitet dieses Programm des Trio Karénine ein. Das, was die drei Instrumente zu spielen haben, in die richtige Balance zu bringen ist ungemein schwierig und gelingt den wenigsten. Oft wird das Stück auch zögerlich gespielt und die Musik bleibt immer wieder stehen.  Das alles vermeidet das Trio Karénine. Bei diesem Trio ist der Klang wunderbar ausgeglichen und die Musik fließt elegisch und voller Zärtlichkeit, tief empfunden und kommunikativ. Read More →

Andris Dzenitis: Symphonie Nr. 1, Liebe ist stärker + Symphonie Nr. 2, Silts vējš, Warmer Wind + Vientuļā priede. Falsifikācija un epitāfija, Einsame Kiefer. Fälschung und Epitaph; Liepāja Symphony Orchestra, Guntis Kuzma, Christian Lindberg; # LMIC/SKANi 177; Aufnahme 01.2018 + 09.2024 +  01.2025; Veröffentlichung 21.11.2025 (74'40) – Rezension von Uwe Krusch ** (For English please scroll down)

Andris Dzenitis ist, Jahrgang 1978, gilt als einer der talentiertesten und kreativsten lettischen Komponisten seiner Generation. Seine Werke zeichnen sich als ausdrucksstarke farbenreiche Musik aus, die ihre Energie mehr über Klangballungen als über temporeiche Gesten äußert. Read More →

Henryk Mikolaj Gorecki: Symphonie Nr. 3 (Symphony of Sorrowful Songs), Op. 36. Warsaw Philharmonic Orchestra, Michal Stawecki, Countertenor, Edyta Krzemien, Sopran, Anna Federowicz, Sopran, Krzysztof Urbanski; # CD Accord ACD351; Aufnahme 16.- 18.06.2025, Veröffentlichung 21.11.2025 (47'49) - Rezension von Guy Engels** (For English please scroll down)

Erst 15 Jahre nach ihrer Uraufführung erlangte die 3. Symphonie von Henryk Gorecki weltweite Popularität. Eine Aufnahme mit der London Sinfonietta katapultierte das Werk in die Pop-Charts. Klassik-Puristen rümpften daraufhin die Nase. Was in kommerziellen Hit-Listen oben mitspielt, kann prinzipiell nicht gut sein! Read More →

Scherzi e lagrime, Songs of Desire and Disechnatement in the Venetian Seicento; Werke von Barbara Strozzi, Alessandro Piccinini, Girolamo Kapsbeger; Duo Cor Barocco (Micol Pisanu Sopran, Francesca Torelli, Erzlaute); # Da Vinci Classics; Aufnahme 2024 Veröffentlichung 21.11.2025 (49'28) - Rezension von Norbert Tischer ** (For English please scroll down)

Dieses Album vereint ausdrucksvolle Gesänge der Freude und der Trauer von Barbara Strozzi (1619-1677). Ihre Kompositionen sind von beispielhafter barocker Pracht, einerseits dramatisch und emotionsgeladen, andererseits mystisch und sinnlich. Read More →

Hommage à Pleyel; Joseph Haydn: Sonate in e-Moll, Hob. XVI:34 - Ignaz Pleyel: Rondo in Es-Dur, B. 613 + Sonate in B-Dur, Op. 91 - Frédéric Chopin: Drei Nocturnes, Op. 9 + Walzer in a-Moll; Joseph O'Kelly: Au bord de la mer + 1ère Mazurka, Op. 48 - Georges Pfeiffer: 4e Mazurka de Salon + Nocturne, Op. 36 - Claude Debussy: Hommage à Haydn + L'Isle joyeuse;  Finghin Collins, Klavier; # Claves CD 50-3107; Aufnahme 02.2025, Veröffentlichung 21.11.2025 (73'22) - Rezension von Guy Engels** (For English please scroll down)

Der irische Pianist Finghin Collins schätzt besonders den singenden Klangcharakter des Pleyel-Klaviers, wie er im Booklet zu seinem neuen Album schreibt. Diese Klangfacette bringt er denn auch in seinen Interpretationen schön zur Geltung, wobei sich das Programm von Joseph Haydn bis zu Claude Debussy – also über mehr als ein Jahrhundert erstreckt. Read More →

Schubert 4 Hands; Franz Schubert: Fantasie f-Moll D 940 + Allegro a-Moll D 947, Lebensstürme + Fuge e-Moll D 952; + Rondo A-Dur D 951; Leif Ove Andsnes & Bertrand Chamayou, Klavier; # Erato 5021732965783; Aufnahme 2025, Veröffentlichung  21.11.2025 (49'00) - Rezension von Remy Franck ** (For English please scroll down)

Dieses Album bietet einen guten Einstieg in die Welt der vierhändigen Klaviermusik von Schubert, zu der einige seiner schönsten Werke zählen, darunter die Fantasie f-Moll, mit der diese CD eröffnet wird. Sie ist zwischen Januar und April 1828 entstanden und ist das einzige seiner Werke, dessen Widmung Schubert selbst erläutert hat: Widmungsträgerin ist Caroline von Esterházy, die unerfüllbare Liebe des Meisters. Mein Kollege Guy Wagner bezeichnete die Fantasie als « Endzeitwerk, in dem Lebenswille und Todestrauer auf einzigartige Art miteinander verschmelzen. » Read More →

Ludwig van Beethoven: Violinkonzert in D-Dur, Op. 61 – Johannes Brahms: Violinkonzert in D-Dur, Op. 77; Richard Tognetti, künstlerischer Leiter und Solovioline, Australian Chamber Orchestra; # ABC Classic ABCL0129; Liveaufnahme 02.2025, Veröffentlichung 21.11.2025 (87’50) - Rezension von Remy Franck ** (For English please scroll down)

Das Australian Chamber Orchester feiert seinen 50. Geburtstag mit einem Album, auf dem sein Leiter Richard Tognetti die Violinkonzerte von Beethoven und Brahms spielt. Es sind traditionelle Interpretation auf hohem Niveau, sowohl was den Solisten wie auch die Orchestermusiker angeht. Insbesondere das Spiel der Holz- und Blechbläser ist ganz hervorragend, Read More →

Opus 109; Ludwig van Beethoven: Klaviersonaten Nr. 27 e-Moll op. 60 & Nr. 30 E-Dur op. 109 - Franz Schubert: Klaviersonate e-moll D. 566 - Johann Sebastian Bach: Präludium Nr. 9 E-Dur BWV 854 aus WTK I; Partita e-moll BWV 830; Sarabande aus Französische Suite E-Dur BWV 817; Víkingur Olafsson, Klavier; # Deutsche Grammophon 94867411; Aufnbahme 2025, Veröffentlichung 21.11.2025 (78') - Rezension von Remy Franck ** (For English please scroll down)

Der 41-jährige isländische Pianist Víkingur Olafsson hat nach eigenen Angaben ein ganzes Jahr lang fast ausschließlich Bachs Goldberg-Variationen auf der ganzen Welt gespielt und dabei erkannt, dass die Goldberg-Variationen selbst die großen Komponisten der westlichen Tradition nach Bach beeinflusst haben. « Als ich mich auf die Suche nach meinem nächsten Aufnahmeprojekt machte, fühlte ich mich sofort zu einer Reihe von Werken hingezogen, in denen ich die Goldberg-Variationen auf besonders inspirierende Weise präsent spürte: den letzten drei Sonaten von Ludwig van Beethoven, op. 109, 110 und 111. » Er spielt aber nicht diese drei, sondern nur die dreißigste, op. 109. Read More →

Johann Sebastian Bach: Brandenburgische Konzerte Nrn. 2, 3 & 5; Academy of Ancient Music, Laurence Cummings; # AAM Records AAM501; Aufnahmen 01.2024, Veröffentlichung 21.11.2025 (43'44) - Rezension von Remy Franck ** (For English please scroll down)

Die Academy of Ancient Music kleidet Bachs ‘Brandenburgische Konzerte’ in ein überaus reiches, von den Bläsern dominiertes Klangbild, das aber zugleich so transparent ist, dass es einen permanenten Dialog zwischen den Instrumenten und Instrumentengruppen hörbar macht. Diese Vielschichtigkeit ist es, die dieses Set auszeichnet und hörenswert macht. Read More →

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