Armoniosa heißt ein junges Alte Musik-Ensemble aus Asti im Piemont, das mit regelmäßigen CD-Veröffentlichungen und originellen Konzerten immer wieder beeindruckt. Zuletzt erschien eine Doppel-CD mit den sechs Sonaten für Violoncello und Continuo op. 3, bei der drei der 'Armoniose' zu hören sind, Stefano Cerrato mit dem Solo-Cello, Marco Demaria am Continuo-Cello und Michele Barchi an seinem Cembalo. Pizzicato hatte bei der Veröffentlichung von einem 'Hörvergnügen" (*) gesprochen. Jetzt hat Tabea Eppelein Stefano Cerrato zu einem Gespräch getroffen.

Stefano Cerrato

Stefano, wenn man die Lebensläufe von Ihnen und Carlo Graziani vergleicht, fallen einem viele Gemeinsamkeiten auf. Sie sind beide in Asti geboren, sind beide Cello-Virtuosen mit europaweiten Konzertreisen und auch alle beide als Pädagogen bekannt.
Graziani hat mich schon immer besonders interessiert, und ich träumte schon früh davon, seine Musik studieren und spielen zu können. Read More →

Mikhail und Ivan Pochekin, die beide Geige und einer von ihnen auch die Viola spielen, haben in ihrem noch jungen Leben schon viel zusammen gelebt, musiziert, geprobt, über Musik geredet und auch im Duo konzertiert. Dann war die Zeit endlich reif, um diese Verbindung durch eine Duo-CD zu krönen. Im Gespräch erzählte Mikhail Pochekin vom menschlichen wie künstlerischen Einklang, der auch von Reibung lebt – darauf deutet ja auch der Titel des aktuellen CD Albums hin. 'The Unity of Opposites', erschienen auf dem russischen Melodiya Label vereint Werke von Wolfgang Amadeus Mozart, Michael Haydn, Reinhold Glière und Sergej Prokofiev. Das Interview führte Stefan Pieper

Es mutet reichlich artistisch an, wie sie auf dem Innencover-Foto der aktuellen CD zu zweit auf einem Instrument spielen. Haben Sie das schon mal in der Praxis gemacht?
Nein, das war nur ein Spaß. Das kann man leider nicht so spielen.

Wäre nicht eine solche Einlage mal als Zugabe denkbar? Das würde doch beim Publikum ein vielsagendes Bild abgeben.
Vielleicht ist das mal eine interessante Idee! Darüber haben wir noch nicht nachgedacht.

Haben Sie als Brüder viele Auseinandersetzungen?
Klar, aber wir wollen immer eine gemeinsame Idee finden. Wir versuchen im Duo, wie ein Instrument zu klingen. Auch wenn wir eigene solistische Projekte haben, unterstützen wir uns gegenseitig, wir spielen uns auch neue Aufnahmen vor und tauschen ein kritisches Urteil aus.

Hat es früher viel Konkurrenz zwischen den beiden Brüdern gegeben?
Nein, zwischen uns gibt es keine Konkurrenz, sondern nur Unterstützung. Auch in der Kindheit war es zwischen uns schon immer so. Wir sind glücklich, dass wir zusammen sind.

Leben Sie auch oft zusammen?
Wir haben während unseres Studiums in Köln zusammen gelebt und wir besuchen auch oft gemeinsam unsere Eltern, die in Madrid leben.

Welche Bedingungen mussten erfüllt sein, dass Sie sich so im Duo begegnen konnten?
Es brauchte schon eine gewisse Vorerfahrung, die wir beide aber längst haben. Wir haben während der letzten fünf Jahre viele Konzerte zusammen bestritten und neben Kammerkonzerten sind wir auch mit Sinfonieorchestern aufgetreten, unter denen das Moskauer Philharmonische Orchester und das Sinfonieorchester des Mariinsky-Theaters zu nennen sind. 2017 gaben wir unser Debüt als Duo mit dem Russischen Nationalorchester, indem wir Mozarts Sinfonia Concertante für Violine und Bratsche vortrugen.

Spielen Sie ausschließlich Originalrepertoire für diese Besetzung?
Wir haben auch Transkriptionen gespielt. Ein großer Vorteil ist, dass Ivan auch Bratsche spielt – das macht die Repertoireauswahl reicher. Wichtig ist uns, dass wir Programme mit einer Grundidee zusammenstellen können.

Was war die Grundidee für die aktuelle Aufnahme?
Wir wollten Werke präsentieren, die geschichtlich stark miteinander verbunden sind. Mozart und Michael Haydn standen in regem Austausch miteinander. Und natürlich gibt es eine direkte Verbindung zwischen Glière und Prokofiev. Glière war ein Lehrer von Prokofiev.

Die zwölf Duos für zwei Violinen von Reinhold Glière sind für viele Hörer eine spannende Neuentdeckung. Welche Aspekte haben Sie daran fasziniert?
Es ist schade, dass die Musik von Glière so wenig gespielt wird. Es könnte sogar sein, dass wir hier die erste Aufnahme vorgelegt haben. Es verhält sich bei diesen Stücken wie in der Malerei. Es gibt große Bilder, und viele Skizzen dahinter. Diese zwölf Stücke markieren letzteres.

Reinhold Glière war ja ein Lehrer von Sergej Prokofiev. Also ist das schon ein pädagogischer Anspruch? Mir erscheinen die Stücke als Konzertetüden, die immer unterschiedliche Aspekte herausstellen, die zeigen wollen, was man mit den Instrumenten kann.
In Reinhold Glières zwölf Stücken kann man hervorragend einen lehrenden Aspekt ausmachen. Er bemüht sich sehr um eine vorbildhafte Ausführung der ganzen Details. Außerdem ist es sehr interessant, dass es in den zwölf Duos keine Hierarchie zwischen erster und zweiter Geige gibt. Das ganze Material kommt immer erst in der einen, dann in der anderen Stimme und beide spielen auch Begleitung und Imitation. Es geht um Gleichberechtigung.

Welche stilistischen Verbindungslinien und welche Unterschiede zwischen den beiden Komponisten-Generationen haben Sie fasziniert?
Prokofiev geht natürlich viel weiter – aber ich denke, es gibt starke melodische Verbindungen. Wenn man die zwölf Duos und die Sätze der Prokofiev-Sonate miteinander vergleicht, dann zeigt sich in diesem typisch slawischen Melos eine starke Seelenverwandtschaft. Bei Prokofiev gibt es darüber hinaus eine starke Weiterentwicklung in Rhythmik und Struktur.

Mikhail & Ivan Pochekin

Warum haben Mozart und Michael Haydn für diese Besetzung komponiert?
Es war der Bischof Hieronimus Colloredo, der Michael Haydn einen Auftrag für 6 Duos für Violine und Bratsche gegeben hat. Nachdem Haydn vier von sechs Duos vollendet hatte, erkrankte er ernst und konnte deswegen die Arbeit nicht fortsetzen. Folglich konnte er den Auftrag von Colloredo nicht erfüllen. Gerade in dieser Zeit weilte Mozart in Salzburg und besuchte seinen kranken Freund. Nachdem er über dieses Problem erfahren hatte, brachte er, ohne ein Wort gesagt zu haben, nach ein paar Tagen Michael Haydn die Partitur von zwei übrig gebliebenen Duos. Man brauchte nur den Namen Haydn auf die Titelseite zu setzen. Aber es ist natürlich schwierig, zu vergleichen. Mozarts Talent, das wahrscheinlich eines der größten in der Musikgeschichte ist, ragt natürlich gegenüber Michael Haydn noch heraus. Aber Michael Haydn hat auch sehr schöne Musik komponiert. Es lohnt sich auch, dessen große Werke, etwa mit Orchester oder Chor, anzuhören.

Wenn Sie, jetzt auch stellvertretend für Ihren Bruder die wichtigsten Personen für den künstlerischen Werdegang nennen, wer würde Ihnen da in den Sinn kommen?
Wir hatten natürlich viele wunderbare Lehrer und wir sind ihnen allen sehr dankbar. Eine besondere Rolle hat im künstlerischen Leben von Ivan Professor Maya Glezarova gespielt. Er hat als ein neunjähriges Kind den Unterricht bei ihr aufgenommen, der zehn Jahre lang dauerte. Was mich angeht, war es Professorin Ana Chumachenco. Bei ihr bekam ich Unterricht anfangs in Madrid an der ‘Escuela Superior de musica Reina Sofia’ und dann an der Hochschule für Musik in München. Auch haben wir viel von Rainer Schmidt, Mitglied des legendären Hagen-Quartetts gelernt. Mit ihm haben wir mittlerweile auch oft als Duo kooperiert.

Man spricht ja immer von der spezifisch russischen Schule – vor allem auch, wenn es um Geigenpädagogik geht. War so etwas für euch auch prägend?
Man kann in unserem Fall eigentlich nicht mehr von der russischen Schule alter Prägung reden. Die russische Schule hat sehr viel mit dem Instrument zu tun. Man versucht, so perfekt und so schön wie möglich zu spielen – und eben, damit ein Publikum zu überzeugen! Das ist für sich genommen enorm viel wert. Aber in unserem Fall, vor allem aufgrund unseres Studiums in Deutschland, kam eine andere sehr wichtige Komponente hinzu: Nämlich der Aspekt des verstehenden Musizierens. Dabei geht es neben der reinen Instrumentenbeherrschung vor allem um die musikologische Seite, um die Philosophie. Da kommen Fragen ins Spiel, warum ein Komponist ein bestimmtes Werk geschrieben hat. So etwas haben wir vor allem bei unserem Studium in Deutschland erfahren.

Also vereint sich im Idealfall die harte Schule des Übens mit dem Erkenntnisgewinn?
Ja, genau! Das künstlerische Ideal von meinem Bruder und mir ist die Kombination dieser beiden Bereiche. In unserem Studium waren diese beiden Aspekte aber schon immer gut vermischt. Wir haben es heute in vieler Hinsicht leichter. Eine aufgeklärte Interpretation kommt ohne den originalen Notentext als Primärquelle nicht aus. Damals, noch in sowjetischer Zeit war es viel schwieriger, fast unmöglich einen Urtext von Bach oder Mozart zu bekommen. Meist musste man mit stark redigierten Notentexten vorlieb nehmen. Da sind oft Spieleanweisungen drin, die vom Komponisten so nicht gemeint waren. Dabei ist doch eigentlich genau diese Frage, was der Komponist gemeint hat, am interessantesten. Dafür braucht es eine Originaltext-Ausgabe. Das ist nur ein kleines Beispiel. Das gleiche trifft auch auf die Aufnahmen zu. Kaum konnte jemand in Russland zu den Sowjetzeiten die Aufnahmen von Nikolaus Harnoncourt oder Ton Koopman hören. Die Leute lebten in den Verhältnissen eines Informationsmangels, und das wirkte sich auf die Interpretation aus. Es ist toll, dass alles in unserer Zeit anders geworden ist..

Wie verhält es sich bei den Werken der neuen CD mit den Primärquellen?
Bei Mozart haben wir natürlich auf den Urtext zurückgegriffen. Bei Glière gibt es sowieso nur diese Erstausgabe und auch bei Prokofiev konnten wir auf eine Ausgabe zurückgreifen, die der Komponist direkt vorbereitet hat. Von Michael Haydns Duo gibt es leider keinen Urtext, da haben wir eine Ausgabe aus dem 19. Jahrhundert genutzt.

Was sind Ihre nächsten Projekte?
Wir haben schon wieder sehr viele neue Werke auf der Agenda, die wir zusammen erarbeiten wollen. In der nächsten Saison spielen wir u.a. das Doppelkonzert von Krzysztof Penderecki für Violine und Viola.

 

The young Chinese flutist Yuan Yu has won the ICMA Discovery Award 2018. Yuan Yu is a student at the Conservatoire national supérieur de Musique et de Danse de Paris in the class of Professor Philippe Bernold, assisted by Florence Souchard-Delépine. In 2012, he won first prize in the children's section of the inaugural China Flute Association. In 2015 he was given an honorable mention at the 67th International Prague Spring Music Competition. In 2017, at the age of fifteen, he was the winner of the 7th Krakow International Flute Competition. Later in the same year, he also won first prize at the 9th Kobe International Flute Competition.He loved performing since an early age, giving his first solo recital at the age of thirteen at the Central Conservatory of Music in Beijing.Yuan receives a scholarship from the International Academy of Music in Liechtenstein, and takes part in the intensive music weeks and activities offered by the Academy. Remy Franck and Isabel Roth spoke with the young musician.

Yuan Yu
(c) Andreas Diomjanic

When did you start playing the flute?
I decided to play the flute at the age of 7. From the beginning I liked the instrument very much. I also started to play the piano, but my mother was pushing me so hard, that at the end I disliked this instrument. But, becoming older, I appreciate the piano again. Fortunately, my mother gave me more freedom with the flute, so this was easier for me. Read More →

Der Multi-Percussionist Christoph Sietzen, 'Young Artist oft he Year' der International Classical Music Awards' (ICMA), gab im Alter von 12 Jahren sein Debüt bei den Salzburger Festspielen und ist u.a. Preisträger des Internationalen Musikwettbewerbs der ARD. Seine erste Solo-CD 'Attraction', die den Titel des für ihn von Emmanuel Séjourné komponierten gleichnamigen Werks trägt, wurde mit dem 'Pizzicato Supersonic Award' ausgezeichnet. Der in Salzburg geborene Luxemburger wurde seit seinem sechsten Lebensjahr am Schlagwerk unterrichtet und studierte später Marimba bei Bogdan Bacanu, mit dem er das 'Wave Quartet' gründete. Seit 2014 unterrichtet Christoph Sietzen an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien. Remy Franck hat sich mit dem Musiker unterhalten.

Christoph Sietzen

Fangen wir vielleicht ganz vorne an. Wie kamen Sie zum Schlagzeug?
Im Kindergarten war ich in einer Xylophon-Gruppe und spielte auf einem kleinen Xylophon des Orff-Schulwerks. Das hat mir unglaublich viel Spaß gemacht. Und weil meine Großeltern auch beide Musiker sind, genau wie mein Onkel, war da schon eine Verbindung vorhanden. Read More →

In these days, the Gewandhausorchester Leipzig celebrates the official inauguration of Andris Nelsons as Gewandhauskapellmeister. Martin Hoffmeister met the conductor for an interview.

Andris Nelsons

Mr. Nelsons, Gewandhauskapellmeister, what do you think about this title? That´s pretty old-fashioned, isn´t it?
I have several emotions and exciting feelings about this title. On the one hand, it´s a historical title and it´s a great honor to have such a title with a great tradition from so many years ago. On the other hand, the title is quite contemporary at the same time, because the Gewandhauskapellmeister has always been influencing and participating in a lot of commissions, a lot of new works. Read More →

Austrian conductor Manfred Honeck, Music Director of the Pittsburgh Symphony Orchestra since 2008, is ICMA Artist of the Year. Musica's Nicola Cattò met the former Vienna Philharmonic viola player (his brother Rainer is still Concertmaster) in Milan at the beginning of January, after the first of three concerts devoted to a traditional Vienna New Year repertoire that got a thunderstorm of applause in the iconic Milanese theatre.

Manfred Honeck
(c) Jason Cohn

You came back to La Scala after a 20 years gap (not counting the very recent concerts with the Academy Orchestra). A programme very much connected to your musical culture, but not at all to Italian tradition, marked this comeback. How did it work?
Actually quite well, because these musicians are technically very good. Moreover, for this music you need to be a musician with taste, with good technique and a feeling for rhythm. You need a lot of rubato, many stylistic elements that la Scala orchestra is able to give. Read More →

In the category DVD Performance, this year's prize of the International Classical Music Awards (ICMA) has been awarded to Rileggendo Brahms with the Orchestra della Svizzera Italiana conducted by Markus Poschner. This OSI production with the complete Brahms Symphonies has been supported by Helsinn, the orchestra's international partner, and was published on two DVDs by Sony Classical in December 2016. The live recordings were made during the first season at the LAC Theater in Lugano. Nicola Catto has spoken with Denise Fedeli, OSI's Artistic-administrative Manager.

Denise Fedeli
(c) D.Vass

How and when this project devoted to the Brahms Symphonies was born?
In May 2013 in Munich, when I was setting up our future collaboration with our new Music Director Markus Poschner. Both we wanted to begin with a great project, articulated over several concerts, to be realized during the opening season of the LAC, Lugano’s new concert hall. Read More →

Line Adam ist eine der vielseitigsten belgischen Komponistinnen. Im Gegensatz zu vielen ihrer Kollegen bricht sie eine Lanze für eine zeitgenössische Musik, die von jedermann verstanden und ohne große Schwierigkeiten auch gehört werden kann. Aber auch darüber hinaus hat Line Adam noch viel Interessantes zu erzählen. Alain Steffen hat die Komponistin im belgischen Huy getroffen.

Line Adam
(c) Guy Werner

Line Adam, was bedeutet es, heute Komponistin zu sein? Haben sich die Herausforderungen nach vielen Jahrhunderten Musik eigentlich verändert?
Ich denke, die eigentlichen Herausforderungen sind noch immer die gleichen. Jeder Komponist, egal ob er vor dreihundert Jahren gelebt hat oder eben heute lebt, hat primär das Bedürfnis, sich musikalisch auszudrücken. Wie er das tut, welchen Weg er wählt, das ist ihm dann überlassen. Read More →

It's a long and sometimes difficult, yet at the end very successful history: 150 years ago C.F. Peters published the first volume of their Green Series, which rapidly became famous and thus, as Edition Peters, the hallmark of the company which was created in 1800 when the Vienna-educated composer and conductor Franz Anton Hoffmeister (1754-1812) entered into partnership with the organist Ambrosius Kühnel (c. 1770-1813) to establish a Bureau de Musique in Leipzig. Its activities included the sale of instruments – supplying, amongst others, Goethe and Beethoven – and the publishing of books and sheet music.

Among the earliest publications were collections of Haydn’s string quartets, and of Mozart’s quartets and quintets. With a 14-volume set of the clavier works of J. S. Bach (then a nearly forgotten name), the company undertook one of publishing history’s earliest ‘complete edition’ projects. As early as 1802, the firm also succeeded in acquiring a set of piano and chamber works from Beethoven, together with his First Symphony and the B-flat major Piano Concerto. Read More →

In January 2017, Austrian conductor Manfred Honeck took over the Czech Philharmonic’s subscription concerts because of the poor health of the orchestra’s chief conductor, Jiri Belohlavek. Among his concerts was a performance of Bohuslav Martinu’s The Epic of Gilgamesh which was also recorded and released by Supraphon. Here is an interview which the label contributes to Pizzicato's editorial.

Manfred Honeck
(c) Felix Broede

It was your very first encounter with the score of The Epic of Gilgamesh. Was it just an assignment or was it a joy?
I have been familiarising myself with Czech music step by step. I received my education in Vienna, which involves learning the old classics – by Mozart, Beethoven, Schubert, Brahms, Mahler, Bruckner … Then Dvorak appeared … My first contact with Czech music was through Antonin Dvorak, followed by Bedrich Smetana and Leos Janacek. And then Bohuslav Martinu. Read More →

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