Johann Evangelist Brandl: Symphonien Es-Dur op. 12 & D-Dur op. 25; Deutsche Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz, Kevin Griffiths; 1 CD cpo 555157-2; Aufnahme 02/2017, Veröffentlichung 10/2017 (54'12) – Rezension von Remy Franck

Hier haben wir wieder so einen Sandwich-Komponisten, der zwischen die Stühle, bzw. die Epochen gefallen ist. Johann Evangelist Brandl (1770-1837) ist kein richtiger Klassiker mehr und auch noch kein ausgewiesener Romantiker. Er hat viel komponiert und unter seinen Werken finden sich auch zwei Symphonien, die frühe, op. 12 und die später entstandene, op. 25.

Beide sind sehr rhetorisch und gestisch angelegt und die Deutsche Staatsphilharmonie Rheinlad-Pfalz spielt die Musik des einst sehr erfolgreichen Komponisten mit viel Musizierlust, herzhaft auftrumpfend in den schnellen Sätzen, erlesen fein in den langsamen Teilen. Auch um Farben bemüht sich Kevin Griffiths sehr, und so wird die Musik sehr lebendig und gefällig.

Johann Evangelist Brandl is a composer who fell in the gap between the classical and the romantic eras. His imaginative and rhetoric symphonies are heard on this CD in committed and playful performances.

 

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