Gustav Kuhn
Ph. T. Benz/Tirolerfestsp. Erl

Wagners ‘Ring’ und Anton Bruckner sind die Kernelemente der nächsten Tiroler Festspiele in Erl. Zum Schwerpunkt Bruckner heißt es in einer Pressemitteilung: « Immer wieder wichtiger Teil des Festspielrepertoires, ist die Auseinandersetzung mit seinen Symphonien eine logische Konsequenz der eigenen Arbeit und unseres Selbstverständnisses. »

Während in der Eröffnung am 10. Juli 2013, Bruckners ‘Te Deum’ als vom Komponisten empfohlene Ergänzung zu seiner unvollendeten Neunten erklingt und mit ‘Helgoland’ sein eher unbekanntes letztes vollendetes Werk auf dem Programm steht, bilden die Matinéen an den ersten drei Festspielsonntagen mit den Symphonie 7, 8 und 9 ein zyklisches Pendant zu Wagners Ring.

Der Erler Festspielsommer 2014 bietet eine ganz besondere Neuheit: Erstmalig werden Passions- und Festspielhaus gleichermaßen bespielt – eine Tatsache, die vor allem der Kammermusik zu Gute kommt. Die ebenso facettenreiche wie unterhaltsame Reihe ab 14. Juli findet  2014 im Festspielhaus statt und profitiert somit ausnahmslos von der auch für Kammermusik exzellenten Akustik.

Zuvor allerdings werden beide Häuser in Erl am  Eröffnungswochenende erstmals doppelt bespielt! Dann nämlich ist im Festspielhaus zunächst die szenische Produktion Gustav Kuhns zu sehen: Béla Bartóks ‘A kékszakállú herceg vára’ (Herzog Blaubarts Burg), dirigiert von Tito Ceccherini, im Anschluss im Passionshaus Carl Orffs ‘Carmina Burana’ unter der Leitung Gustav Kuhns.

Die Neuauflage der Aufführung des gesamten Ring des Nibelungen erfolgt in einer adaptierten szenischen Neufassung. Dass Erl sich in den vergangenen 15 Jahren als Pilgerstätte für Wagnerfans aus aller Welt etabliert hat, bestätigt auch der bisherige Verkaufserfolg: Beide Zyklen sind fast schon komplett ausverkauft.

Vorverkauf und Info: www.tiroler-festspiele.at

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