Der Intendant der Deutschen Oper am Rhein, Christoph Meyer, zeigt sich bestürzt über die heftige Kritik an der ‘Tannhäuser’-Inszenierung mit drastischen Nazi- und Holocaust-Szenen (http://www.pizzicato.lu/tannhauser-skandal-in-dusseldorf/) « Die Inszenierung nutzt die furchtbaren Verbrechen des Nationalsozialismus nicht als Staffage oder zur Skandalisierung als Selbstzweck, sondern zeigt die umstrittenen Szenen als Beleg für eine unfassbare Schuld », erklärte Meyer. « Damit verhöhnt sie keine Opfer, sondern beklagt sie. » Der Mann hat nichts verstanden. Was zum Teufel ‘Tannhäuser’ mit den Nazis zu tun hat, diese Frage stellt sich für ihn offenbar nicht. Um was geht es denn letztlich noch in der Oper? Ist die Musik denn nur noch das Vehikel für kopfgestörte Regisseur mit Hang zu Sensationsgeilheit?

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