**** - Debussy: Rêverie + La plus que lente; Fauré: 8 Pièces brèves, No. 5 Improvisation & No. 8 Nocturne + 3 Romances sans paroles op.17; Ravel: Pavane pour une infante défunte + La Valse (Transkr. Fukuma); Satie: Gymnopédie No. 1 + Je te veux (Transkr. Fukuma); Poulenc: Improvisation No. 15 (Hommage à Edith Piaf) + 3 Novelettes; Weissenberg: 6 arrangements de chansons de Charles Trenet; Lenoir: Parlez-moi d’amour (Transkr. Fukuma); Kotaro Fukumi, Klavier; 1 CD Naxos 8.551414; Aufnahme 11/2018, Veröffentlichung 04/2019 (74'10) – Rezension von Remy Franck

Der Japaner Kotaro Fukuma hat eine große Sympathie für Frankreich, wo er studiert hat und auch lebt. Das Album France Romance hat er zwar in Japan eingespielt (auf einem sehr guten Bechstein-Flügel), aber aus der Musik klingt die Liebe des Pianisten zu den Stücken, die er ausgewählt hat und die alle, wie er sagt, mit einem wichtigen Ereignis in seinem Leben in Verbindung stehen.

Fukuma spielt sehr schön und mit vielen Nuancen, sein Klavierspiel ist aber auch transparent und in gewisser Hinsicht sachlich. Er hütet sich vor Schmalz und Süße. Pianistisch interessant ist Fukumas eigene Transkription von Ravels La Valse, mit der er durchaus neue Akzente setzt.

Kotaru Fukuma plays an All-French-program. Despite the title France Romance he bewares of a sweet and sentimental playing. His performances are objective, well nuanced and transparent. Pianistically interesting is Fukuma’s own transcription of Ravel’s La Valse, with which he sets new accents.

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