Das Kuratorium der Salzburger Festspiele hat Intendant Markus Hinterhäuser am Dienstag eine „Gelbe Karte“ gezeigt, wie Karoline Edtstadler (ÖVP) gegenüber dem ORF betonte. Der Intendant muss am 26. Februar seine Vorgangsweise bei der Besetzung der Schauspielleitung erklären. Er hatte nämlich Ex-Burgtheater-Chefin Karin Bergmann gegenüber der Kronen Zeitung als seine Favoritin für die Schauspielleitung genannt – und das, obwohl sich Bergmann gar nicht dem « Bewerbungsprozess unterzogen“ habe.
Der Salzburger Bürgermeister Auinger sagte dem ORF: « Was macht das in der Öffentlichkeit für ein Bild, wenn sich gute Kandidatinnen und Kandidaten beworben haben und dann erfahren sie aus den Medien, dass jemand die erste Wahl des Intendanten ist, der sich gar nicht dem Bewerbungsprozess unterzogen hat? Ich glaube, das kann man nicht akzeptieren.“

















