Carlo Mannelli (1640–1697) verbrachte den Großteil seines Lebens in Rom, wo er auch bei Opernaufführungen und religiösen Veranstaltungen mitwirkte. Als Geiger mit den Spitznamen Carlo del Violino und Carluccio di Pamfili spielte er die erste Geige in den berühmtesten römischen Musikensembles seiner Zeit. Mehrere Jahre lang war Mannelli Leiter der renommierten Congregetione di S. Cecilia.
Nach den Triosonaten op. 3 widmet sich Giardino di Delizie nun mit gleichem Können dem Opus 6. Auffallend ist der reiche und kräftige Generalbass, der den melodischen Instrumenten ein kräftiges und wohl klingendes Fundament liefert.
Das lässt den ganzen Ensembleklang sehr harmonisch und abgerundet werden, angereichert durch eine Verzierungskunst, die der Interpretation das Sahnehäubchen aufsetzt.
Carlo Mannelli (1640–1697) spent most of his life in Rome, where he also participated in opera performances and religious events. Nicknamed Carlo del Violino and Carluccio di Pamfili, he played first violin in the most famous Roman music ensembles of his time. For several years, Mannelli was director of the renowned Congregetione di S. Cecilia.
Following the Trio Sonatas Op. 3, Giardino di Delizie now turns its attention to Opus 6 with equal skill. The rich and powerful basso continuo is striking, providing the melodic instruments with a strong and melodious foundation.
This makes the whole ensemble sound very harmonious and well-rounded, enriched by an art of ornamentation that puts the icing on the cake of the interpretation.

















