Nach über 20 Jahren Lortzing-Wettbewerb war dessen Repertoire erschöpft, sodass es seit Januar 2024 in Leipzig einen Gesangswettbewerb in einem neuen Format gibt, den Leipziger Gesangspreis, der sich an Gesangsstudenten der mitteldeutschen Hochschulen in Leipzig, Dresden und Weimar wendet und das Erbe Leipziger Komponisten pflegen soll.

Der Wettbewerb findet am kommende Wocheende statt. Die Jury besteht aus Gerald Fauth (Rektor der HMT), Berthold Schmid (ehemals HMT Leipzig), Beatrice Schwartner (MDR Klassik), Christine Marquardt (Direktorin des Opernhauses Chemnitz) und Patrick Bialdyga (Künstlerischer Betriebsdirektor Theater Erfurt).

In der ersten Runde sind eine Arie von Johann Sebastian Bach vorzutragen sowie ein selbstgewähltes Lied von Hochschul-Alumna Ethel Smyth (1858-1944) sowie ein Lied oder eine Arie mit einer Entstehungszeit nach 1950.

Im Finale ist ein 20-minütiges Programm mit Stücken von Komponistinnen und Komponisten gefordert, die in Leipzig geboren wurden, dort gelebt oder studiert haben.

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