Der Schweizer Musiker Peter-Lukas Graf ist gestern einen Tag vor seinem 97. Geburtstag verstorben.

Am Conservatoire Nationale de Paris erhielt er den Ersten Preis als Flötist und das Diplom als Dirigent. Danach studierte er Dirigieren in München.

Graf gewann den Ersten Preis am Internationalen Musikwettbewerb der ARD in München und den Bablock Preis des H. Cohen International Music Award in London.

Der vieltalentierte Musiker erhielt als jüngster Soloflötist eine Berufung in das Winterthurer Symphonieorchester und das Schweizerische Festspielorchester Luzern, welches er auch zuweilen dirigierte.

Es folgte eine Periode, wo er hauptamtlich Opern und Symphonien dirigierte.

Im Alter von 21 Jahren erlangte er durch die Einspielung des Ibert Flöten Konzerts unmittelbar große internationale Anerkennung.

Seither macht er internationale Konzerttouren, hat zahlreiche Aufnahmen, Fernseh- und Radioeinspielungen realisiert und ist ein häufiger Gast an internationalen Musikfestivals.

Ab 1973 und bis 1985 war er Professor an der Basler Musikakademie und hielt international Meisterklassen ab.

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