Frühlingsrauschen; Robert Schumann / Franz Liszt: Frühlingsnacht - Edvard Grieg: To Spring op. 43 Nr. 6 - Mel Bonis: Joyous Spring op. 11 Nr. 1 - Moritz Moszkowski: Spring op. 57 - Franz Schubert / Franz Liszt: Frühlingsglaube + Der Müller und der Bach - Franz Schubert / Frederic Meinders / Nareh Arghamanyan: Frühlingstraum D. 911 Nr. 11 - Franz Schubert / Frédéric Meinders: Im Frühling D. 882 - Leopold Godowsky: Frühlingsnacht op. 15 Nr. 2 - Paul Lindner: To Spring - Josef Suk: Jaro (Fühling) - Christian Sinding: Frühlingsrauschen op. 32 Nr. 3; Nareh Arghamanyan, Klavier; # Hänssler Classic HC25034; Aufnahme 2025, Veröffentlichung 02.01.2026 (67'16) - Rezension von Remy Franck ** (For English please scroll down)

Die armenische Pianistin Nareh Arghamanyan hat einmal mehr ein hoch interessantes Programm zusammengestellt. Diesmal bedient sie das Repertoire von Frühlingswerken und zeigt die vielen Fassetten des Frühlings, von intimistischer Zärtlichkeit bis zu exaltiertem Rausch. Positiv zu vermerken ist auch, dass sich auf dem Programm weniger bekannte Stücke befinden, die aber allesamt von einer solchen Qualität sind, dass sich die gut gemischten 19 Tracks des Albums mit viel Freude anhören lassen.

Nareh Arghamanyan kann mit höchster Sensibilität in den langsamen Stücken fesseln und uns nicht minder in den virtuosen Werken mitreißen. Die dynamische und farbliche Wandlungsfähigkeit ihre Spiels ist stupend!

Entdeckenswert ist gewiss Moszkowskis reizvolle, elegante und technisch brillante Frühlingssuite, eine Komposition mit einer Fülle von bemerkenswerten Ideen.

Die Suite Jaro von Josef Suk wurde zwar schon oft aufgenommen, aber man freut sich, sie so gut gespielt in diesem Programm zu hören. Die Pianistin zeigt mit vitalem und farbenfrohem Spiel die Ideenfülle dieser stimmungsvollen Miniaturen.

Armenian pianist Nareh Arghamanyan has once again put together a highly interesting program. This time, she draws on a repertoire of springtime works and showcases the many facets of spring, from intimate tenderness to exalted intoxication. Another positive aspect is that the program includes lesser-known pieces, all of which are of such high quality that the 19 well-mixed tracks on the album are a joy to listen to.

Nareh Arghamanyan captivates us with the utmost sensitivity in the slow pieces and carries us away no less in the virtuoso works. The dynamic and colorful versatility of her playing is stupendous!

Moszkowski’s charming, elegant, and technically brilliant Spring Suite, a composition with a wealth of remarkable ideas, is certainly worth discovering.

Josef Suk’s Suite Jaro has been recorded many times, but it is a pleasure to hear it played so well in this program. With her lively and colorful playing, the pianist reveals the wealth of ideas in these atmospheric miniatures.

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