Jean Françaix: Concerto pour clarinette et orchestre; Marek Podkowa: Orexis; Wolfgang A. Mozart: Klarinettenkonzert KV 622; Roman Licznerski, Sinfonietta Cracovia, Szymon Bywalec; 1 CD Dux 0719; 2013 (67'25) – Rezension von Remy Franck

Dies ist eine CD, auf der ein etwas heterogenes Programm die Qualitäten des Solisten – in diesem Fall ist es der polnische Klarinettist Roman Licznerski – in ganz unterschiedlichen Stilen zeigen soll. Dennoch ist die Schallplatte interessant, nicht zuletzt wegen des selten gespielten Klarinettenkonzerts von Jean Françaix (1968).

Roman Licznerski, ein Pole, der Erfolg als Finanzexperte und als Klarinettist hat (er ist Soloklarinettist der ‘Royal Symphony Society’ in London und ein leidenschaftlicher Kammermusiker) bringt die Komposition von Jean Françaix mit sprühendem Temperament zum Blühen. Virtuosität, französische Eleganz und Witz verbinden sich in idealer Weise.

Das 2013 entstandene Werk ‘Orexis’ von Marek Podkowa hat den Charakter einer Filmmusik und wird brillant dargeboten. In Mozarts Klarinettenkonzert, das sehr ‘klassisch’ interpretiert wird, gefällt besonders der verträumt und zart gespielte langsame Satz, der bei aller Zierlichkeit dennoch angenehm flüssig bleibt.

Though the tree works on this disc are well played (the Mozart has a really beautiful and moving Adagio), the CD requires attention particularly because of the sparkling and funny Concerto by Jean Françaix.

 

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