Singer Pur

Der in diesem Jahr erstmalig vergebene ‘Bayerische Staatspreis für Musik’ geht an das Gesangsensemble ‘Singer Pur’ und an die Mezzosopranistin Waltraud Meier.  Ferner wurden der Jazz-Pianist Michael Wollny sowie, in der Kategorie ‘Laienmusizieren’, der Jazzmusiker Harald Rüschenbaumund und der Entertainer Andreas Donauer ausgezeichnet. Die Jury arbeitete unter dem Vorsitz des Chefdirigenten des Münchner Kammerorchesters, Alexander Liebreich. Read More →

Einer der erfolgreichsten britischen Dirigenten, Sir Colin Davis, ist gestern, am 14. April, im Alter von 85 Jahren gestorben. Im Januar war er erkrankt und hatte alle Konzerte bis Mitte des Jahres abgesagt. Read More →

More than hundred young pianists have made an initial submission of a recital on DVD for participation in the first round of the brand new competition ‘Astana Piano Passion’, directed by Russian pianist Denis Matsuev. 30 candidates from 13 countries were admitted into the final round, to take place between May 10 and 16 in Astana, Kazakhstan. Read More →

A six-month lock out could end very soon: The Saint Paul Chamber Orchestra’s musicians are invited by their negotiator Carole Mason Smith to accept the latest management proposal. If the musicians vote ‘yes’, their annual pay will be cut by $15,000, and the orchestra will be reduced by six players to 28. However the musicians will have greater artistic control over performances and repertoire. Read More →

Dans un communiqué, l’Orchestre Symphonique de Montréal dément les articles parus dans la presse canadienne et spéculant sur la possibilité d’un non-renouvellement du contrat de Kent Nagano en 2016: « Dans la foulée des récents articles parus dans les médias au sujet du départ éventuel de maestro Kent Nagano après une dernière saison en 2015-2016, la direction de l’Orchestre symphonique de Montréal tient à démentir formellement toute rumeur entourant la fin du mandat ou le remplacement de son directeur musical. »

Franz Welser-Möst
Photo: Don Snyder

Franz Welser-Möst, der Generalmusikdirektor der Wiener Staatsoper, stand am Ostersonntag im Orchestergraben, um Wagners ‘Parsifal’ zu dirigieren. Während des ersten Aufzuges zog sich der Dirigent bei einer Bewegung einen Hexenschuss zu, konnte aber trotz Schmerzen bis zur Pause dirigieren, in der er dann einen Kreislaufkollaps erlitt. Er wurde in ein Krankenhaus gebracht, dort notversorgt, konnte das Spital aber noch in derselben Nacht verlassen. Read More →

Antiisraelische Demonstranten haben ein Konzert des aus Israel stammenden Pianisten Yossi Reshef an der Wits School of Arts  in Johannesburg gewalttätig verhindert. Laut einem Bericht von Radio France wurden die Demonstranten von Sicherheitsleuten zwar aus dem Saal gebracht worden, sie hätten aber draußen dann mit Blasinstrumenten so viel Lärm gemacht, dass das Konzert nicht durchgeführt werden konnte.

Auf heftigen Druck aus Medien und Politik hin, haben die Wiener Philharmoniker jetzt ein ausführliches Dokument über ihre Nazi-Vergangenheit veröffentlicht, in dem von den Entlassungen jüdischer Orchestermitglieder die Rede ist (sieben davon überlebten den Pogrom nicht), in dem aber auch verdeutlich wird, dass 1942  60 von 123 aktiven Musikern Mitglieder der NSDAP waren. Ein weiterer Bereich ist den zahlreichen Ehrungen von NS-Potentaten – darunter u.a. Arthur Seyss-Inquart und Baldur von Schirach – gewidmet. Das vollständige Dokument kann man hier einsehen:

http://www.wienerphilharmoniker.at/index.php?set_language=de&cccpage=history_ns

Nachdem das Kuratorium der Salzburger Festspiele am Mittwoch einem Kompromiss zum Haushalt zugestimmt hatte (Pizzicato berichtete: http://www.pizzicato.lu/kompromiss-bei-den-salzburger-festspielen/) sieht es schlecht aus für Intendant Alexander Pereira. Der Salzburger Bürgermeister Heinz Schaden, Mitglied des Kuratoriums, schloss gegenüber ésterreischen Medien aus, dass der 2016 auslaufende Vertrag von Alexander Pereira verlängert werde. Pereira habe laut Schaden bereits um Verlängerung angefragt. Dies habe das Kuratorium jedoch abgelehnt. Pereira hat ist ohnehin im Gespräch als Nachfolger von Stéphane Lissner an der Mailänder Scala.

Gustavo Dudamel, Chefdirigent des venezolanischen Simon Bolivar Jugendorchesters, hat ein Konzert mit dem ‘Los Angeles Philharmonic’ abgesagt, um an den Trauerfeierlichkeiten für den verstorbenen Diktator Hugo Chávez teilzunehmen. Dudamel ist einer der Hauptexponenten des Jugendmusik-Netzwerks ‘El Sistema’, das in den vergangenen Jahren zunehmend unter die Kontrolle des Diktators und seiner Regierung geraten ist. Die bekannte venezolanische Pianistin Gabriela Montero kommentierte: « A lot of us are upset that Chávez has taken Sistema as his own child, and it’s not. It’s almost like he’s stolen something that we lived with for the past 40 years and dirtied it with his presence. »

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